Caracas – el Avila und der botanische Garten
Ganz im Gegensatz zu den vielen Häusern, schlechter Luft und jede Menge Verkehr findet man in Caracas ein paar Plätze, von denen man gar nicht denkt, dass es sie gibt.
So zum Beispiel der Hausberg „el Avila“.
Caracas ist von einem Bergzug umgeben und der Höchste Punkt ist der „Avila“. Von dort, sofern das Wetter gut ist, hat meine eine grandiose Sicht über die ganze Stadt bis hin zum Strand auf der anderen Seite. Auch ich wurde zu einer Besichtigung eingeladen und wollte diese nicht ausschlagen. ganz zu meiner Verwunderung ging es in einer Gondel der Österreichischen Firma Rettenmeier zum Gipfel. Was hier allerdings anders ist, als ich es aus den Skigebieten kenne. Um in eine Gondel zu kommen, muss man sich auf eine entsprechende Sitznummer stellen. So viel Ordnung war ich aus dem chaotischen und sonst gar nicht geordneten Caracas nicht gewohnt. Naja, jedes Land hat so seine Macken :)
Auf dem Gipfel des Berges befindet sich ein kleiner Erlebnispark mit Eisbahn und verschiedenen anderen Attraktionen. Am Ende des kleinen Parks findet man eine Ruine. Und zwar eine recht große. Ein Hotel, dass fast verfallen ist und nur noch für Konzerte und diverse Partys genutzt wird. Für solche Zwecke sicher eine sehr schöne Location.
Die Sicht war dieses Mal leider nicht so gut und ich konnte nur ein paar eher schlechte Fotos von der Stadt machen. Ich hoffe ich komme noch mal zurück und erklimme den Berg dann zu Fuß bei besserer Sicht. Ich berichte euch.
*** TOP NEWS***
So wie es aussieht werde ich wohl erst mal nicht mehr von dort oben berichten können. Die Regierung hat den Berg für sich in Beschlag genommen und alle Wege nach oben gesperrt. Warum, das habe ich noch nicht rausgefunden. Soblad ich es weiss werde ich euch informieren. Aber hier passieren gerade viele komische Sachen. Morgen mehr dazu.
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Zurück auf dem festen Grund ging es in die Universität von Caracas. Was soll ich in einer Universität am Sonntag? So, meine Frage zu Luis und Marianna. Du wirst schon sehe, eine eher spärliche Antwort mit einen viel versprechendem Grinsen. Die Universität ist so groß, dass das Basballstadion nicht offiziell zur Stadt gehört, sondern Eigentum der Universität ist. Und nicht nur das Stadion ist in dieses Weitläufige Gelände integriert, sondern auch ein botanischer Garten. Und der ist riesig.
Eine grüne Oase in mitten der Großstadt. Damit hätte ich nicht gerechnet. Hier ist die Luft sauber und man hört und sieht Warane und Vögel das Leben genießen. Die Studenten nutzen den Park als Naherholungsgebiet und der Lärm, der direkt daran verlaufenden Autobahn ist nicht zu hören.
Ich hab viele interessante, schöne, stinkende und skurrile Pflanzen gesehen und fotografiert. Ein paar der Bilder seht ihr auch hier. Wenn mir einer sagen kann, welche Pflanzen das sind, darf er mir gerne schreiben, denn meine Begleitung aus Venezuela konnte das leider nicht.
So viel zu einem weiteren Teil Caracas’. Interessant, grün und abwechslungsreich. Ich bin gespant, was noch so kommt.