auf zum Strand… nur einfach ist das nicht

Kaum in Venezuela angekommen, steht auch schon ein mittelgrosses Abenteuer an. Naja man sollte denken es ist eher ein leichtes Unterfangen, wenn es heisst “wir fahren morgen an den Strand, willst du mit?”

Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht, dass man hier einfach mal so, mehr als sechs Stunden zum Strand faehrt um sich bei einer doch recht hohen Aussentemperatur im karibischen Meer abzukuehlen.

Aber fangen wir von vorne an:

the way to the beach “I´ll pick you up at 6.30″ Ein Satz, den ich auch mit meinen noch nicht allzu fluessigem Englisch richtig deuten kann. Nur hatte ich bis dahin den “easy way of life” der Venezuelaner nicht bedacht.
Es ging schliesslich um acht Uhr los.

Eine lange Fahrt ueber etwas ungewohnte Autobahnen aber dafuer umso reizvollere Landchaften nahm seinen Lauf. Ueber den Verkehr und seine ganz bestimmten Eigenschaften werde ich an einer anderen Stelle etwas ausfuehrlicher berichten, wenn ich die passenden Fotos parat habe. Das wuerde hier zu weit fuehren.

Jedenfalls sind wir nun schon 5 Stunden unterwegs und kommen dem kuehlenden Nass etwas naeher, da beginnt die grosse “challenge” mit einem riesen Sandhuegel auf dem Highway.
Was nun, erst einmal abwarten und schauen was die Anderen machen.
Da hier fast jeder einen Gelaendewagen faehrt einfach anlauf nehmen und den Huegel erklimmen. Alles klar, wir hinterher und es funktioniert auch alles super. Der Highway ist frei und die Fahrt geht weiter.

carebean beach Ich denke mir allerdings nur, “Mensch, das haettest mal fotografieren sollen, das glaubt dir ja sonst keiner”.
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber noch nicht, dass ich noch drei mal die Chance haben werde, dies in aller Ausfuehrlichkeit zu tun.

Als wir im Zielort ankommen, fragen wir uns, warum wurde uns geraten den Higway zu nehmen, der sich gerade im Bau befindet, schneller war der nicht wirklich. Aber egal, wir hatten unseren Spass und koennen nun die Karibiksonne und ein 23 Grad warmes Meer geniessen.

Sonst gibt es keine weiteren Vorkommnisse von dieser Fahrt zu melden, ausser dass der Tag mit vielen neuen Menschen sehr lustig und beeindruckend war.

Ein paar Bilder vom ganzen Tripp gibts bei Luis im Blog, meine Folgen die naechsten Tage.

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