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Ein Elefant im Porzellanladen

Veröffentlicht in Marketing von Benjamin am 12. Mai 2009

Als ich gestern auf dem Weg zur Post war bot sich mir doch ein etwas anderer Anblick vor einem Porzellan-Geschäft in der Hamburger Innenstadt. Ein Elefant aß gemütlich seine Karotten und wurde von einer kleineren Menschenmenge bestaunt.

Eine Marketingaktion, die zumindest bei mir auf Unverständnis gestoßen hat. Warum sollte man den Spruch „Ein Elefant im Porzellanladen“ in der Realität umsetzen. Es ist zwar eine schöne Aktion um für kurze Zeit die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen hat aber längerfristig keinen großen Wert, da dabei keine Eigenschaften des Geschäftes rüber kommen.

Meiner Meinung nach sollte man Tiere nicht für solche Live-Aktionen einsetzen, wenn sie nicht extra dafür trainiert sind. Zumal der Elefant, laut Nummernschild des Transporters, eine weitere Reise hinter sich hatte. Es gibt sicher bessere Ideen und Aktionen, die einen große Aufmerksamkeit erregen, billiger sind und langfristiger positiv nachwirken.



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2 Kommentare to 'Ein Elefant im Porzellanladen'

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  1. Du hast schon recht. aber die versuchte guerilla marketing aktion scheint ja schon erste früchte zu tragen, denn du hast darüber gebloggt. die entsprechende google suche nach “elefant hamburg porzellanladen” führte just bei Qype zu Lenffer & Sohn. http://www.qype.com/place/33192-Lenffer-Sohn-KG-Hamburg - also doch nicht ganz ohne erfolg, die elefantenaktion.

    Alexander von Halem

    12 Mai 09 at 20:27

  2. Das stimmt schon. War ja auch die Absicht des Geschäftes mit dem Elefanten irgendwie Aufmerksamkeit zu bekommen. Und ich bin sicher nicht der Einzige der etwas darüber gschrieben oder berichtet hat. Per Twitter bekam ich das Foto des Tieres drei mal zu sehen, bevor ich vorbeigekommen bin und ein Fernsehteam war auch anwesend. Hat also bestens funktioniert. Nur finde ich die Methode immer noch nicht wirklich gut, es gäbe sicher auch einen anderen Weg um Aufmerksamkeit zu bekommen. Berichtet wurde aber trotzdem, Spektakulär ist eben immer noch der Aufmerksamkeitsbringer schlecht hin.

    admin

    25 Mai 09 at 08:48

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