Poken, das neue Spielzeug der Erwachsenen
Eigentlich sind Erwachsene auch nur Kinder. Ganz besonders die Männer. Gibt es etwas Neues wird es sofort gekauft und probiert es aus. Vor nicht allzu langer Zeit auf der re:publica in Berlin kam wieder ein neuer Trend auf, der das Potential zum Businessspielzeug zu werden.
Poken – heißen diese kleinen Figuren mit der überdimensionalen Hand, die sich in das Herz vieler Web2.0-Profis und anderen early-adaptors geklatscht haben. Klatschen, nichts anderes tut man mit diesen kleinen Figuren. Berührt eine Hand eines Pokens die Hand eines Anderen, beginnen sie zu keuchten und freuen sich wieder einen neuen Freund gefunden zu haben. Was wirklich dabei passiert ist aber etwas ganz anderes: Durch die Berührung werden Kontaktdaten wie Telefonnummer, eMail-Adresse und Faxnummer ausgetauscht. Zusätzlich können aber auch Social-Media-Profile übertragen werden, damit man sich noch schneller vernetzen kann.
Fassen wir zusammen, der Poken ist die Visitenkarte2.0
Eins steht fest, durchsetzen wird sich diese Form der Adressweitergabe auf jeden Fall. Klassische Visitenkarten haben zwar eine sehr hohe Bedeutung aber auch einen recht geringen Wert, denn wer trägt schon 200 Visitenkarten mit sich herum oder schreibt mühselig alle Daten in sein Adressbuch ab. Die Methode des Pokens ist daher so einfach wie genial.
Nun sehen die kleinen Poken aus wie Figuren aus Aliens, Bienen oder Pandabären. Veit Mathauer von Sympra stellt nun die Frage, ob sich auch diese Form und Gestaltung durchsetzen wird. Meine Antwort auf diese Frage: Auf jeden Fall.
Schauen wir dazu mal zwei Jahre in die Zukunft: Jeder hat inzwischen einen Poken und sie haben es in den Massenmarkt geschafft. Der ausschlaggebende Treiber für die Verbreitung waren die Damen der Businesswelt. Durch ihr Modebewusstsein und die Kunst sich von der Masse durch kleine aber raffinierte Accessoires abzuheben haben, haben sie den Poken zum Weltruhm verholfen. Inzwischen gibt es die kleinen Begleiter in zig verschiedenen Formen und Farben und können je nach Outfit angepasst werden. Für die ganz eleganten gibt es sie in Silber, Gold oder mit Diamanten verziert.
Der Mann, stolz wie er ist, kommt natürlich nicht darüber hinweg, dass seine Frau nun technisch weiter ist als er und zieht mit dem Kauf eines „männlichen“ Pokens nach. Es ist vollbracht. Der Poken hat es zum Weltruhm geschafft.
Wie gesagt, da Erwachsene gerne spielen, würde ich doch auch gerne einen Poken besitzen um den kleinen Figuren zu helfen sich weiter zu verbreiten.
Update: Ich hab gerade erfahren, dass bei mir Zuhause in Päckchen mit einem Poken angekommen ist. Vielen Dank an Sympra, werde den gleich mal testen :)

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[...] dieser kleinen Dinger bekommen und konnte das auf der Party testen. Und wie ich schon in meinem letzten Artikel geschrieben habe, ist das eher ein Spielzeug mit erstem Hintergrund als seriöses Mittel zur [...]