Kommunikation heutzutage

Ich möchte heute mal über die Wege der Kommunikation schreiben, denn die Art wie wir kommunizieren hat sich schwer verändert. Ebenso der Gebrauch der Medien die wir dafür nutzen.

Ich kann mich noch daran erinnern, dass es eine zeit gab, in der wir ganz ohne Handy und anderen Dingen ausgekommen sind. Es hieß, wir treffen uns um 2 Uhr am Marktplatz und man war um 2 Uhr da. Pünktlichkeit war ein Thema, dass selbstverständlich war.

Doch durch die Entwicklung (welche sicher keine schlechte ist) des Mobiltelefons und der modernen Kommunikation haben sich diese Selbstverständlichkeiten ziemlich zurück entwickelt.

So ruft man heute doch einfach kurz durch, dass man später kommt oder plötzlich zum Geburtstag seiner Oma muss.

Wie haben wir es vor 10 Jahren geschafft uns zu verabreden ohne eine Handy zu nutzen?? Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, ich weiß nur noch, es hat funktioniert. Heute brauchen wir dazu mindestens 10 SMS und noch mehr Telefonate bis wir alle Personen zur selben Zeit am selben Ort versammelt haben.

Manchmal ein echt schlimmer Zustand.

Aber zurück zu den Wegen der Kommunikation.

Das gute, alte Festnetztelefon hat weitestgehend ausgedient. Jeder nutzt heutzutage sein Handy. Und nicht nur eins, die Meisten der Personen haben ein zweites um in wirklich alle Netze günstig zu telefonieren.

Neben den ganzen mobilen Telefonen, wird das Internet zur Hauptkommunikationszentrale. Egal ob Mobil oder Zuhause.

Skype, MSN, ICQ, XING oder das StudiVZ. All das sind Begriffe, die jeder kennt und Wege, die jeder nutzt.

Wenn ich meinen Rechner starte sind die ersten Programme, die aufgerufen werden, eMail, Skype und der Messenger. Der erste Gedanke „Mal sehen, wer online ist“. So wird jeden Tag mit den verschiedenen Menschen in diversen Teilen der Welt kommuniziert.

Über Skype telefoniere ich in alle Festnetze zu einem recht geringen Preis und zu Skype selbst umsonst. So sind auch Gespräche von Venezuela zu meiner Familie aufs Festnetz (ja, wir haben noch eins) einfach und funktionieren bestens. Verrückt ist es schon, wenn man sich mal genau überlegt, dass man eine „Telefonkonferenz“ mit Indien, Venezuela und Deutschland ohne Problem, mit einer sehr guten Qualität und sogar umsonst führen kann. Und alles ist nur ein Mausklick entfernt. In diesen Punkten liebe ich die neuen Entwicklungen des Internets.

MSN der Messengerdienst von Microsoft – Trotz eines MACs nutze auch ich diesen Dienst, da alle meine „internationalen Freunde“ diesen Dienst nutzen. Über diese Software lässt es ich einfach kommunizieren und wie vieles im Internet ist es umsonst.

Daten verschicken, telefonieren oder per Video chatten ist alles kein Problem und ich bin jedes Mal fasziniert, wen ich mit den Leuten in der Welt sprechen kann. Die Technik macht’s eben doch möglich.

Zu guter Letzt, ICQ. Das Gegenstück zu MSN aus dem Hause AOL. Trotz der Marktführerschaft 2005 kenne ich nur sehr wenige Leute die diesen Dienst nutzen. Im großen und Ganzen nur die Leute, die in Deutschland wohnen. Die Funktionen sind die gleichen wie bei MSN und eigentlich sollte ein Messenger ausreichen.

Man stelle sich mal vor, für jeden Messenger ein eigenes Programm, ein neuer Nutzername und ein neues Passwort. Da verliert man dich leicht den Überblick. Zum Glück gibt es Software, die dieses Problem beheben. Zumindest im Messenger-Bereich. Für den Apple Adium und den Windowsrechner Trillian. Diese Programme vereinen alle Messengertypen in sich und man kann mit allen Personen sprechen ohne ständig die Software zu wechseln. Eine gute und sehr nützliche Entwicklung.

Da fragt man sich doch, warum nutzt man Skype, wenn man mit MSN auch umsonst telefonieren kann. Ich kann da nur sagen, Skype hat noch viel mehr nützliche Funktionen, die ich hier nicht aufgezählt habe, die ihr aber hier nachlesen könnt. Mein erster und bester Grund nicht von Skype wegzugehen ist, die Qualität bei einem Telefonat ist hervorragend und weit besser als bei den anderen Messengern.

Aber nicht nur Messenger sind in die Kommunikation integriert, ebenfalls Community-Plattformen wie StudiVZ und XING.

Jeder kennt sie, jeder nutzt sie.

XING (frueher openBC) – das Businessnetzwerk aus Hamburg. Wer einen Job sucht oder eine wichtige Person aus der Wirtschaft, meistens wird er hier fündig. XING ist das Kontaktnetzwerk der Wirtschaft, zumindest in Deutschland.

Ebenso das StudiVZ oder das amerikanische Gegenstück facebook. Der Unterschied hier findet man Studenten, Schüler und Personen, die eine große Affinität zu den neuen Medien haben.

Wenn ich also jemanden suche, bzw. ihm eine Nachricht schreiben soll, nutze ich anstatt der herkömmlichen eMail eine der Plattformen um sie zu erreichen. Und diese Plattformen werden meist regelmäßiger gecheckt als das eigene eMail-Programm.

Fassen wir also noch mal zusammen:

Heute wird nicht mehr nur per Telefon oder Brief (was war das noch mal?) kommuniziert. Die meisten Personen nutzen mehrere Messengersysteme und die diversen Online-Communitys. die Wege der Kommunikation sind vielfältig und man ist theoretisch immer und überall erreichbar.

Das hat zur Folge, dass Termine nicht immer eingehalten werden, man kommt zu spät oder gar nicht und es ist nicht immer einfach einen Termin zu finden, an dem alle Zeit haben. Und das Trotz dessen, dass man eigentlich die ganze Zeit miteinander sprechen kann.

Und all das macht es einen natürlich auch schwer nicht erreichbar zu sein. Ausreden gibt es kaum noch. Will man mal wirklich nicht erreichbar sein, sollte man alles ausschalten oder sich in die abgeschiedenen Berge begeben, wo man garantiert keinen Empfang hat.

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