Road-Trip durch Ghana
Road Trip – hört sich ziemlich abenteuerlich an und verspricht jede Menge Spaß, Spannung und Alkohol, zumindest wenn man die amerikanischen Filme im Hinterkopf hat. Ganz so wie es in selbigen beschreiben wird war mein letzter Road Trip nicht, dafür gab es jede Menge anderer Dinge zu entdecken und zu erkunden.
Zwei Geländewagen, 10 Praktikanten und 1.500 Kilometer dirt Road sind die Randdaten dieses viertägigen Trips in den Norden Ghanas. Da meine letzten 4 Wochen in diesem Land angebrochen sind und gerade Ferien waren nutzen wir die Chance uns auf die Suche nach den weltberühmten afrikanischen Elefanten.
Dir rote Straße führte uns über Kumasi nach Larabanga wo die erste Nacht traditionell auf dem Dach eines Hauses verbracht wurde. Früh am nächsten Morgen wurde die Reise in den Mole National Park weitergeführt. Hier, in den Ausläufern der Savanne erhofften wir uns Elefanten zu sehen. Affen, Adler und Gazellen. Es war alles dabei was man sich hat vorstellen können – nur keine Elefanten. Diese ließen sich den ganzen Tag über auch nicht mehr blicken und unsere kleine Safari ging leider ohne die großen grauen Dickhäuter zu Ende.
Bevor es am nächsten Tag in den Bui national Park weiterging wurde die erste Mosche Ghanas besichtigt. Besichtigt kann man eigentlich nicht richtig sagen. Man darf als Nicht-Muslime nicht hinein und sich dieses architektonische Werk aus Schlamm, Holz und Dreck nur von außen ansehen. Immerhin wurden wir auf dieser Tour von ca. 100 Kindern begleitet die uns alle etwas anderes anbieten wollten. Das ging dann von einem neuen Fußball, den wir für sie kaufen sollten bis hin zu einer Adoption.
Im Bui National Park wartenden dann die nächsten Dickhäuter auf uns. Diese haben wir auch wirklich zu Gesucht bekommen. Nilpferde soweit das Auge reichte. Na ja, es waren nur drei, aber immerhin. Diese Tiere sehen machen einen ziemlich mächtigen Eindruck wenn man ihre Nasenlöcher und Augen aus dem Wasser kommen sieht und sie dabei Ausatmen. Das tun sie sehr genüsslich und ziemlich lautstark.
Tiere beobachten ist schon etwas anstrengendes, wenn sie sich nicht blicken lassen bzw. wenn man eine Mazedonische Dame im Nacken sitzen hat, die ständig Druck macht, dass man weiter muss. Daher ging es am nächsten Morgen in aller frühe auch schon wieder auf den langen Weg in Richtung Accra.
4 Tage waren rum. Wir hatten jede Menge Spaß, keinen typischen Road Trip aber jede Menge neue Erfahrungen im dirt-road-fahren und ein paar schöne Bilder in der Kamera, die ihr euch hier anschauen könnt. Unter so viel Druck wie diese Reise in den Norden organisiert und duuchgeführt wurde beende ich auch diesen Blogeintrag. Wer mehr wissen möchte schreibt in die Kommentare und ich ergänze dann.
