Deutschland vs. Ghana - Wer tanzt besser?
Aus gegebenem Anlass habe ich etwas in meinem Bild-Archiv gestöbert und ein paar Bilder vom WM Qualifikationsspiel Ghana gegen Lesotho herausgekramt. Das Spiel fand in der Doppelstadt Sekondi-Takoradi statt. Das Stadion liegt direkt an der Küste und man hat einen grandiosen Ausblick über das Meer und die ersten Ghanaischen Ölplattformen (aber das ist ein anderes Thema).
Auf jeden Fall war dieses Spiel, zu dem ich auch eher unfreiwillig gekommen bin, meine erste Stadionerfahrung überhaupt. Es war mal wieder eines dieser Wochenenden an denen meine Kollegen am Strand lagen und ich doch noch spontan arbeiten musste. Es ging nach Takoradi um eine Fußball-Mannschaft zu fotografieren und interviewen, die gerade in die erste Liga aufgestiegen war. Es folgte Pressetermin auf Pressetermin und die Tour durch den Ort wollte kein Ende nehmen. Die Überraschung kam nach dem Mittagessen als es hieß wir müssen noch mal ins Stadion. Im Autokonvoi ging es, vorbei an wartenden und gut gelaunten Fans, ins Stadion zum Länderspiel.
Das Qualifikationsspiel am Rand des Spielfeldes zu erleben ist einen einmalige Erfahrung. Man betritt das Stadion und befindet sich in mitten eines Bienenstocks – so hört es sich zumindest an (Es waren keine Vuvuzelas vor Ort). Die Menschen auf den Rängen singen, tanzen und machen Musik. Es wird nicht gegrölt und gepöbelt – eine aggressive Stimmung ist nicht zu spüren. Man hat eher den Eindruck, dass sich alle sehr glücklich schätzen dieses Spiel live sehen zu dürfen – und sie sind es sicher auch. Jeder freie Platz wurde genutzt und man kann sicher behaupten, das Stadion war etwas zu voll.
Das Spiel selbst war mäßig spektakulär aber irgendwie auch nicht der Hauptfokus meines Interesses. Die Fans zu beobachten und ab und zu mal ein weißes Gesicht in der Menge zu erkennen, das in bester Laune mit allen umstehenden gefeiert, war weitaus interessanter als dem Ball hinterher zu schauen.
Da ich aber Bilder für die Onlinereportage des Sportsender machen sollte, blieb mir nicht anderes übrig als dem Spiel etwas Aufmerksamkeit zu schenken.
Ich bin also gespannt auf das morgige Gruppenspiel und wir werden sehen, ob die Ghanaer tanzen und die Deutschen siegen? Lassen wir uns überraschen.
Alle Bilder vom Spiel aus Ghana gibt es übrigens hier >>
Der neue Weg zur Arbeit
Inzwischen habe ich einen deutlich längeren Weg zur Arbeit als noch vor ein paar Monaten. Dafür ist er aber auch umso schöner. Es geht direkt durchs Alte Land, vorbei an Obstbäumen, kleinen Dörfern und jede Menger Deich.
1,5 Stunden dauert die Tour ab/bis Finkenwerder von wo es mit dem Schiff weiter in Richtung Innenstadt geht. Eine Radtour die ich jedem empfehlen kann.
Warum man aber so verrückt sein kann aus der Stadt wegzuziehen obwohl man dort noch arbeitet erklär ich euch in den nächsten Tagen. Hier aber nun die komplette Route zum nachfahren.
Charity-Hike - so war’s
Was für ein Wochenende. Wie hier schon seit ein paar Wochen zu lesen ist haben wir es noch einmal geschafft in die Alpen zu fahren und den letzten Schnee zu genießen – wobei der Genuss dieses Mal doch etwas kürzer treten musste.
Es ging zum Charity-Hike an die Zugspitze.
Der Charity-Hike ist eine Veranstaltung bei der Spenden für verschiedene Organisationen gesammelt werden. Dieses Jahr waren es Balu und Du und MVT die insgesamt mit 11.000 Euro unterstützt wurden. Das Geld wird über eine Rundenspende zusammengetragen. D.h. jeder Teilnehmer sucht sich Sponsoren die pro gelaufene Runde (ca. 250 Höhenmeter) einen gewissen Betrag spenden. Bei knapp 80 Teilnehmer und einer Rekordzahl von 18 Runden des besten Teilnehmers kam so diese ordentliche Summe zusammen.
Strahlende Sonne und eine vollbesetzte Zugspitzbahn erwarteten uns am Samstagmorgen. Mit lockerer Stimmung und hoch motiviert ging es an den Start des 5 Stunden Laufs, der uns noch einige Kraft kosten sollte. Die Aufstiegs- und Abfahrtsstrecke lagen an einen Südhang in der Morgensonne mit Blick über das Zugspitzgebiet. Noch schnell eine kurze Streckeneinweisung und es ging auch schon los auf die erste Runde. Mit Skiern und Board auf dem Rücken hieß es jetzt „Treppensteigen“ um möglichst schnell am Gipfel anzukommen. Die ersten Runden liefen noch ganz gut aber je später es wurde desto stärker schien die Sonne und man merkte, dass man als Hamburger eben doch kein Bergbewohner ist. Die Stimmung war grandios und es herrschte kein Wettkampfgedanke, jeder half jedem sich zu motivieren und immer wieder den Berg durch tiefen Sulz hinaufzulaufen. Im Start/Zielbereich taten die Organisatoren ihr Bestes um die Läufer aufzupäppeln und fit zu halten. Ein üppiges Buffet, entspannte Musik, jede Menge guter Laune, Zusprüche und Getränke halfen, sich noch einmal aufzuraffen und eine weitere Runde anzutreten.
Kurz nach zwei wurde die letzte Runde eingeläutet und für uns neigte sich nach 6 (Ich) bzw. 8 Runden (Hendrik) der Tag auch schon dem Ende zu. Erschöpft und glücklich, den inneren Schweinehund ein paar mal überwunden zu haben, ging es für alle ins Tal zum gemeinsamen Essen, Siegerehrung und Abschlussfeier. Dass wir aus Hamburg gekommen sind um diesen einen Tag in den Bergen zu verbringen hat den ein oder anderen zwar gewundert aber später haben sie auch verstanden, dass Schnee im hohen Norden kein Fremdwort ist.
Und dass wir auch unseren Teil zum Spendenvolumen beitragen können haben wir immerhin durch unsere Supporter: Freeridershop Hamburg, Hotel Seeblick Amrum, ideas4hotels München und bestfewo.de Berlin bewiesen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für eure kurzfristige Unterstützung.

Nach ein paar weiteren, eher relaxten Runden auf Deutschlands höchster Piste ging es für uns wieder zurück in den Norden. Eins stand auf der Fahrt in Richtung Hamburg fest, wir sind nächstes Jahr wieder dabei.
Alle Bilder vom Hike gibt es hier >>
Charity Hike - es geht los
Nicht mal mehr einen Monat und der Charity Hike wird an der Zugspitze ausgetragen. Wie bereits berichtet hatten, werden Hendrik und ich ebenfalls daran teilnehmen. Für uns ist es der letzte Winter-Event diese Saison – diese soll gebührend beendet werden und darum benötigen wir euch.
Beim Charity Hike werden Spenden für zwei Organisationen gesammelt.
- Balu und Du – Eine Organisation, die Schüler im Grundschulalter fördert. Mit dem zusammengekommen Geld wird ein neuer Standort im Süden Deutschlands gefördert.
- MVT – Unterstützt körperlich behindterte Personen in Indien durch qualifizierten Physiotherapeuten. Mit dem Geld können weitere Stellen geschaffen werden.
Da der Charity Hike so aufgebaut ist, dass jeder Teilnehmer seine eigenen Spender sucht, freuen wir uns über euer Engagement. Jede Spende ist willkommen und hilft uns unseren Beitrag zu erhöhen.
Ihr könnt einen Fixbetrag spenden oder aber auch auf unsere Leistung setzen und uns pro gelaufene Runde unterstützen. Umso mehr runden wir den Berg hoch laufen und runter fahren, umso mehr Geld wird gesammelt. Die Entscheidung liegt bei euch. (Bitte das unten stehende Formular nutzen)
Wie gesagt wir freuen uns über jede Spende und werden natürlich ausführlich berichten wie viel Geld zusammen gekommen ist und wie es am 24. April an der Zugspitze zuging.
Vielen Dank schon mal im Voraus.
P.S. Das Geld geht natürlich 1:1 an die Aktion - alle Kosten (Zug, Übernachtung, etc. werden natürlich von mir selbst getragen. Ihr sollt schließlich nicht mein Wochenende finanzieren.)
Update:
Der erste Spender ist bereits dabei: Freerider Shop Hamburg (die mir spontan auch noch einen Testski besorgt haben - Danke dafür)
Als zweiter Spender kommt Andreas Romani von ideas4hotels dazu. Vielen Dank für deine Unterstützung, Andreas.
Numer drei im Bunde unserer Unterstützer ist bestfewo.de. Vielen Dank für eure Spende.
Die erste Biketour dieses Jahr
Der Winter geht zu Ende und in Hamburg ist alles wieder grau in grau. Nach dem die letzten tage aber sehr warm und schön waren wurde der Entschluss gefasst, das Rad aus dem Schuppen zu holen, fit zu machen und wieder anfangen zu trainieren. Ende diesen Sommer werde ich mein erstes MTB-Rennen seit langem fahren – da will man ja auch nicht als Letzter ins Ziel kommen.
Nach dem es heut Nacht wie aus Eimern gegossen hatte ging es für mich doch noch aufs Rad. Etwas nass und extrem dreckig war die erste Fahrt, die mir mal wieder gezeigt hat, dass ich einen Bürojob habe und einfach zu wenig Sport mache. Aus der WG ging es direkt nach Altona um über Spazierwege entlang der Elbe in Richtung Blankenese zu fahren. Die Strecke habe ich in den letzten Jahren immer als Auftakt genommen – dabei ist es dann auch meistens geblieben.
Um euch genau zu zeigen, wo es mich heute Morgen hinverschlagen hat, habe ich den Onlinedienst Bikemap nochmals getestet und die Strecke per GPS-Aufzeichnung hochgeladen. Von nun an werde ich auch alle anderen Touren, die in den nächsten Monaten kommen werden hier veröffentlichen.
Dabei kam mir heute schon wieder eine neue Idee. Ende April wollte ich eigentlich zum Charity-Hike an die Zugspitze. Man könnte ja die Woche davor nutzen um mit dem Rad runter zu fahren und so schon pro gefahrenen Kilometer etwas Geld sammeln. Verrückt, ich weiß – aber wenn mir meine Chefin frei gibt, werd ich’s noch mal überlegen. Ihr seid übrigens herzlich eingeladen mitzumachen.


