ART FOR EYE

Barcamp - die beste Konferenzform?

Veröffentlicht in Kommunikation, Medien von Benjamin am 05. September 2010

Es wird langsam Herbst und die Konferenzsaison geht wieder los. Fast jedes Wochenende findet eine Konferenz zu einem bestimmten Thema statt und man kann sich kaum entscheiden wo man als erstes hingehen soll und aus welcher Konferenz man den meisten Nutzen zieht.

Eines fällt bei der großen Auswahl an Veranstaltungen allerdings auf. Das Wort „Camp“ wird immer gebräuchlicher. Ein Camp kann z.B. das Castlecamp in Kaprun oder das Barcamp Hamburg sein. Diese Veranstaltungsform mit der besonderen Bezeichnung hat sich in den letzten Jahren etabliert und ist zu einem feststehenden Begriff geworden.

Ein Barcamp ist eine Konferenzform bei der in der Regel das Hauptthema festgelegt wird. Alles Weitere wird spontan und je nach Interesse während der Konferenz festegelegt. Die Einzelnen Präsentationen und Diskussionsrunden werden am Anfang jedes Konferenztages kurz vorgestellt, das Interesse der Teilnehmer abgefragt und bei Bedarf im Anschluss durchgeführt. Der Vorteil dieser Konferenzform ist, dass jeder Teilnehmer auf seine Kosten kommt und vor allem von den Erfahrungen der anderen Teilnehmer lernt. Durch diese offene und spontane Form ist der Austausch unter den Teilnehmer ebenfalls intensiver und Gespräche kommen einfacher zu Stande als auf „normalen“ Konferenzen mit Frontalvorträgen.

Auch ich war schon auf diversen Barcamps und habe diese schätzen gelernt. Allerdings behaupte ich, dass diese Form eines Erfahrungsaustauschs nicht die perfekte Art und Weise ist. Der persönliche Austausch ist sehr intensiv aber nicht von allzu langer Dauer. Jeder ist auf dem Sprung zur nächsten Session und die Pausen sind in der Regel recht kurz. Ein wirklich ausgiebiger Erfahrungsaustausch kommt meistens doch nicht zustande.

Vor knapp zwei Monaten habe ich mich mit 10 anderen Personen aus der Tourismusbranche im Wendland getroffen und ein Wochenende lang im Kartoffelhotel „eingeschlossen“. Dieses Treffen kam eher spontan zustande. Über Facebook schrieb mir ein Bekannter ob ich nicht Lust hätte dabei zu sein und mich ein bisschen über Social Media im Tourismus auszutauschen und ein entspanntes Wochenende zu erleben.

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(Bild von ideas4hotels)

Dieses Wochenende war meiner Meinung nach zielführender als jede andere Konkurrenz. Durch die kleine Gruppe und kein entsprechenden Zeitdruck wurden Themen in aller Ruhe und Ausführlichkeit besprochen und man konnte von den Erfahrungen am Meisten mitnehmen. Auch das Freizeitprogramm trug dazu bei jeden einzelnen besser kennen zu lernen.
Eigentlich sind Treffen dieser Art die ideale Ergänzung zu normalen Konferenzen, die dazu dienen entsprechende Kontakte zuknüpfen. Trifft man sich im Anschluss mit einer kleineren Gruppe entsteht ein Kreis von Personen, die einem bei jeder Frage qualifiziert und auch ausführlich weiterhelfen können. So auch nach dem Wochenende im Wendland. Alle zusammen steht man über facebook in Kontakt und tauscht sich auch heute noch täglich über Fachthemen oder jedes andere Thema aus.

Ich plädiere also dafür, solche Treffen mit verschiedenen Personengruppen reglmäßiger einzuführen, da sie am meisten zum effektiven Erfahrungsaustausch beitragen. Was denkt ihr?

Do’s & Don’ts in Social Media für Unternehmen

Veröffentlicht in Kommunikation, Medien von Benjamin am 01. September 2010

Informationsüberfluss

Veröffentlicht in Gedanken, Kommunikation von Benjamin am 29. Juli 2010

Inzwischen ist man auf so vielen Netzwerken aktiv, liest und hört mehrere Medien gleichzeitig und spricht zusätzlich noch mit Personen, dass man an einer regelrechten Informationsflut zu ersticken droht.
Informationen werden registriert und sind ein paar Sekunden später schon wieder vergessen, da neue Eindrücke auf einen niederprasseln. Kein Wunder, dass man sich bei solch einer Flut nicht alles merken kann.

Mir ging es gestern mal wieder so, dass ich von einem Buch über Social Media Marketing gelesen hatte aber nicht sicher war, wo genau der Artikel stand. War es jetzt Twitter, Facebook oder doch eine Empfehlung von Bekannten? – ich hab keine Ahnung und finde es auch nicht mehr.

Was tun an dieser Stelle? Jeden Link und jede Empfehlung speichern um irgendwann mal wieder darauf zugreifen zu können bzw. es als noch nicht gelesen vormerken und es dann doch nie wieder aufrufen?
Es gibt jede Menge Tools um dies zu tun. Ich selbst nutze Delicious und schaue auch ab und zu mal wieder in meine gespeicherten Seiten (einmal im Monat vllt.). Ich habe den Eindruck, dass dabei eher eine Sammelleidenschaft für (un)interessante Artikel auftritt, als dass Wissen langfristig in den grauen Zellen abgelegt wird.

Wie soll man das nun vermeiden? Selektiver Informationen aufnehmen? Personen, die Interessante und auch relevante Dinge verbreiten, einfach nicht mehr folgen und ihre Mitteilungen nicht mehr lesen? Früher, so scheint es, war alles viel einfacher. Man lebte in einer Welt die nur aus einem engen Kreis von Menschen bestand. Abends wurde die Tagessschau gesehen um sich über das Weltgeschehen zu informieren. Alles Andere blieb dabei auf der Strecke – was in dem Moment auch nicht schlimm war, da man dessen Existenz nicht kannte.

Ich stelle mir aber weiterhin die Frage, wie man die tägliche Informationsflut bewältigen und die für mich wichtigsten Dinge herausfiltern kann. Eine wirkliche Lösung habe ich im Moment nicht parat bin aber für Anregungen jederzeit offen.
Eine Möglichkeit gibt es dann aber doch noch, die zwar eher zeitintensiv und nicht täglich stattfinden kann, aber dafür viel effektiver ist – man trifft sich mit einer kleinen Gruppe Menschen und spricht über die relevantesten Themen. Wie das aussehen kann, gibt’s im nächsten Post.

Update: @BenjaminBuhl schrieb gerade auf Twitter “»Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.« (via @nurZitate)” - Immerhin eine Möglichkeit meine Sammelwut intelligent einzusetzen.

Spielereien mit dem Facebook Like-Button

Veröffentlicht in Kommunikation, Medien von Benjamin am 12. Juli 2010

Ich hab mal etwas mit dem Facebook-Like-Button herumgespielt und ihn seit einiger Zeit in meinem Blog online.

Die Integration ging ziemlich einfach über das Wordpress-Plugin “Facebook Like“.

Mit Alex habe ich mich über den Sinn und Zweck dieses Button ausgetauscht und er gab mir diesen Tipp, mit dem man die Likes auch im aktuellen Newsstream anzeigen lassen kann. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, da man darüber einige neue Leser bekommt. Er selbst hat es auf der Community-Seite www.squadhouse.de getestet und bekommt über 5.000 extra Klicks im Monat, von Personen, die sich nicht auf squadhouse.de täglich rumtreiben.

Ich habe laut der Anleitung von prometo alles richtig integriert aber es funktioniert trotzdem nicht zu 100%. In der Beschreibung steht, dass man die User-ID eines Fanpage Admins integrieren muss. In erster Linie auch nicht schwer.

Klickt man nun aber auf den Like Button auf meinem Blog erscheint er nur im Newsstream der Person, die auch Admin einer Fan-Page ist. Beim durchforsten der Seite des Open Graph Protocols ist mir aber nichts aufgefallen, dass dies bestätigt.

Kann es nun trotzdem sein, dass der Like nicht bei Personen angezeigt wird, die nicht Admin einer Fan-Page sind? Kann mir da jemand weiterhelfen, der damit Erfahrung gemacht oder ein paar mehr Programmierkenntnisse hat?

The Future of Publishing

Veröffentlicht in Kommunikation, Marketing von Benjamin am 19. Mai 2010

Sollte man gesehen haben: