iPhone: B.icycle
Alexander Hüsing von deutsche-startups.de hat die App schon mehrere Male angepriesen und sie für ziemlich gut befunden. Auch ich habe B.icycle schon getestet – allerdings ist das bereits einige Monate her und die Stabilität war nicht sonderlich berauschend.
Am vergangen Wochenende wollte ich ein letztes Mal herausfinden ob die App hält was Alexander versprochen hat.
Die App ist sehr einfach zu handhaben. Der Startbildschirm zeigt einen kleinen Kartenausschnitt, die Geschwindigkeit, eine Stoppuhr und per Zufall alle anderen erhobenen Werte. Diese Übersicht reicht meistens um eine grobe Einschätzung über Position und Leistung der Fahrt zu bekommen. Als weitere Optionen stehen eine komplette Kartenansicht und eine Auflistung aller erhobenen Parameter zur Verfügung.

Nachdem die App das GPS Signal gefunden hat wird man ziemlich genau lokalisiert und das bleibt auch während der ganzen Fahrt so. Beendet man seine Tour werden die Daten automatisch an eine gewünschte E-Mail-Adresse geschickt und können am heimischen Rechner verarbeitet werden.
In der App selbst werden die Daten ebenfalls gespeichert, so gehen keine Touren verloren und man kann sie sich nachträglich zuschicken lassen.
Bei meinem Test am Samstag war allerdings nach 1,5 Stunden der Akku leer. Hinterher erfuhr ich, dass man neben dem W-Lan auch G3 deaktivieren sollte. Jetzt noch den ipod und die Kartenansicht ausschalten und ich hoffe man kann auch eine mehrstündige Tour ohne weitere Probleme aufzeichnen. Ich werde es zumindest am kommenden Wochenende testen.
Fazit:
Die App (link zum Appstore) ist einfach zu handhaben, übersichtlich und liefert sehr gute Daten (Strecke, Höhenmeter, Fahrzeit, Geschwindigkeit und Kalorienverbrauch). Wenn das Problem der Akkulaufzeit behoben ist, kann sie einen klassischen Radcomputer sehr gut ersetzen.
iPhone: NABU Vogelführer
iPhone - ein Telefon das inzwischen Kultstatus erreicht hat und am liebsten von jedem besessen wird. Auch ich habe eins, inzwischen schon eine ganze Weile. Das Tolle an diesem Telefon ist, dass es für alles und jedes eine eigene Applikation gibt. Ich möchte euch hier ab und zu ein Programm vorstellen, das ich täglich nutze und dem ich einen hohen Nutzungswert zuspreche.
Heute: der NABU Vogelführer (itunes link)

Diese App bringt einem die Vogelwelt auf’s iPhone.
Man kann anhand von bestimmten Merkmalen wie dem Schnabel, dem Lebensraum und der Größe verschiedene Vögel anzeigen lassen, die sich in einem entsprechenden Gebiet aufhalten. Je mehr Merkmale man angeben kann umso genauer wird auch das Suchergebenis. Sollte man den Vogel nur sehr kurz gesehen haben und ein paar wenige Merkmale zur Identifizierung bereit haben, wird die Ergebnisliste etwas länger. Aus den 250 vorhandenen Vogelarten wird dann sicher das gesichtete Tier dabei sein.
Der gefundene Vogel wird in der App genauestens beschrieben. Man erhällt eine zeichnung des Männchen und Weibchens damit man die Geschlechter einfacher auseinanderhalten kann, Länge und Spanweite werden ebenso angegeben wie andere typische Merkmale. Wo sie genau leben und wann sie sich Fortplfanzen wird detailliert erklärt. Ebenfalls werden weitere wissenswerte Informatione wie:
An den europäischen Küsten gehört der Austernfischer wegen seiner durchdringenden Rufe zu den auffälligsten Vogelarten. Zugleich ist er vielerorts recht häufig: Im Sommer grenzt ein Brutrevier an das andere, im Winter kann die Art große Schwärme bilden. Sein Nachwuchs führt der Austernfischer noch am Tag des Schlüpfens zu Nahrungsgebieten, die deutlich vom Neststandort entfernt sein können. Anfangs helfen die Altvögel den Küken bei der Nahrungssuche, indem sie mit dem Schnabel auf Beutetiere weisen.
und eine Beschreibung des Rufes angeboten.
Mit dieser App wird man schnell zum Hobbyornithologen und ich kann meinem Neffen das nächste Mal genau erklären, welche Möwe uns das Brötchen geklaut hat.
Was ich mir allerdings für die nächste Version wünsche wäre folgendes:
- Bilder der Vögel im Flug (damit man sie auch von unten unterscheiden kann)
- zusätzlich reale Fotos der Vögel
- Audio-Beipiele der Vogelstimmen. Es ist nicht immer einfach, sich die schriftliche Beschreibung eines Rufes vorzustellen
- größere Auswahl an Vogelarten (auch exotischere Tiere)
- Bei den Zugvögeln sollte eine Karte mit den Wanderrouten eingebunden sein, die zeigt, wo genau der Schwarm entlang fliegt.
- das Spektrum auf andere Tierarten ausweiten (das währe allerdings ein “Monsterprojekt”
