Buch der Blogger - meine Seite
Vor ein paar Tagen kam das Buch der Blogger auch bei mir an.
Nun war großes Rätselraten angesagt. Was schreibe ich rein, über was spreche ich, was könnte den Rest der Leser interessieren.
Ich dachte erst darüber nach die erste Seite aus dem Buch “Lexikon der Amrumer Legenden” exklusiv einzustellen. Da steht die Reihenfolge allerdings noch nicht so wirklich fest, daher wurde dieser Gedankengang recht schnell verworfen. Etwas über das Projekt www.brushforsmile.com schreiben war die nächste Idee, damit hatte ich mich schließlich beim Buch der Blogger beworben. Aber einfach einen erklärenden Text schreiben ist auch langweilig.
In weiteren Überlegungen kam mir eine Idee, die wohl am Besten zum Buch der Blogger passen würde. Das Buch selbst ist eine Gemeinschaftproduktion und jeder gibt seinen Teil dazu um nachher ein großes Ganzes zu haben. Allerdings schreibt jeder seinen eigenen Beitrag und ist damit schon wieder alleine. Kommunikation findet also nicht statt. Kommentare und Diskussionen, wie sie im Web statt finden werden in diesem Buch kaum bis gar nicht vorhanden sein, da keiner den Eintrag eines anderen verändern möchte. Aus diesem Grund habe ich eine leere Seite mit einem Bild als Denkanstoß als meinen Beitrag eingstellt. Was immer euch einfällt. schreibt es auf die Seite und teilt es den weiteren Lesern mit.
Ich bin gespannt was am Ende dabei herauskommen wird.
Inzwischen ist das Buch auch wieder auf die Reise gegangen. Nach dem ich es von Stefan aus Münster bekommen habe, wird es in den nächsten Tagen bei Frank in Berlin eintreffen.
aufgefallen: inside nature’s giants
Vor ein paar Tagen habe ich auf Spiegel Online einen Artikel über die Sezierung vier großer Tiere gelesen. Dabei ging esnicht einfach nur um eine Sezierung von irgendwelchen Tieren sondern genauer um die eines Wales, eines Elefanten, einer Giraffe und eines Aligators.
Das Ganze wurd von einem englischen Filmteam begleitet und später im TV ausgestrahlt. Den Vorscher und Veterinärmedizinern des “Royal Veterinary College” in London dienten die Tiere allerdings auch zur Erforschung der jeweiligen Lebewesen. So wurden in den Walen Rüclstände von “Füßen” gefunden, was wiederum darauf hindeutet, dass diese Tiere ursprünglich an Land gelebt haben.
Eine ziemliche aufschlussreiche Tierdokumentation, die sich nicht nur mit den Äußerlichkeiten und dem Verhalten der Tiere beschäftigt, sondern zusätzlich ihr tiefgstes Innteres zeigt.
Ich will hier aber nicht zu viel verraten, denn die Bilder sprechen mehr als tausend Worte und es wird vieles viel klarer und verständlicher Erklärt, als ich es tun könnte. Anbei bemerkt dreht sich aber irgendwie doch alles um den Verdauungstrakt.
Man sollte allerdings etwas schmerzbefreit sein und auch schon mal einen Menschen in der Bauchhöhle eines Elefanten sitzen sehen können.
Hier die vier Folgen:
- der Wal: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
- die Giraffe: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
- der Elefant: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
- der Aligator: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Alle Sendungen sind auf Englisch.
die Unterschiede zwischen den Kulturen
Mein Afrika-Abenteuer ist nun schon fast wieder ein halbes Jahr vorbei und doch ist dieser Kontinent präsenter als gedacht.
Gehe ich durch Hamburgs Straßen sehe ich viel mehr Farbige als noch vor einem Jahr, wobei die sicher auch schon da waren und nicht erst alle kamen, als ich weg war.
In der Uni hört man aber auch immer mehr über den schwarzen Kontinent. Projekte und Vorlesungen werden zu den verschiedensten sozialen und wirtschaftlichen Themen aus dem Boden gestampft oder vielleicht doch sehr überlegt angeboten. Eines dieser Projekte heißt „AfriCAN“ und wurde von einer Projektgruppe der Studentenorganisation AIESEC in Hamburg ins Leben gerufen.

Sie wollen mit ihrem einjährigen Projekt auf die Länder in Afrika aufmerksam machen und Afrikanischen Studenten helfen, über das eigene Austauschprogramm, einen Praktikumsplatz in Deutschland zu finden. Ein Erster wurde schon vermittelt und so konnte Evans aus Nigeria vor ein paar Wochen seine Arbeit im Hamburger Start-Up bab.la beginnen.
Dieser Beitrag verdankt seinem Leben aber nicht der Tatsache dass Evans jetzt in Deutschland ist, sondern dem Event „Black Paradies – White Poverty “. Dies war eine Podiumsdiskussion bei der Vorurteile und Erwatungen von Afrikanern an Europa und Europäern an Afrika aufgeklärt und besprochen werden sollten. Auch ich nahm an dieser Diskussion teil. Die Gesprächsrunde, bestehend aus vier Deutschen und zwei Afrikanern öffnete mir die Augen in dem Sinn, dass Afrika und Europa gar nicht so verschieden sind wie man eigentlich immer denkt.
Zur Frage was wir unter dem Titel der Veranstaltung verstehen, wurden mit keinem Wort die wirtschaftlichen Unterschiede erwähnt. Im Prinzip ist es egal ob Afrika mehr oder weniger Geld als Europa hat. Vielmehr wurde die Frage damit beantwortet, dass die Europäer das Leben verlernt haben. Sie stecken in Ihrem festen Modell des geplanten Tagesablaufes fest, haben kaum Zeit um etwas für sich zu tun und zu improvisieren. Sie haben das fröhlich sein verlernt, da sie immer nur darauf getrimmt werden, das Beste zu leisten und sich immer weiter zu entwickeln bzw, erfolgreich zu sein. Ein Afrikaner dagegen ist es gewohnt zu improvisieren und den Tag zu nehmen wie er kommt. Er braucht für viele Aufgaben mehr Zeit, sieht es aber auch nicht als schlimm an, wenn es dann nicht morgen schon fertig ist. Das kann ein Vorteil sein, den sich der Europäer sehr gerne abschauen darf, denn dieser könnte in vielen Situationen etwas mehr Lässigkeit gebrauchen um nicht gleich wieder zum nächsten Nervenarzt gehen zu müssen.
Ein anderes und viel wichtigeres Thema war aber, wie man sich begegnet. Was passiert, wenn Europäer nach Afrika kommen oder Afrikaner nach Europa. Zuerst, wie man sich das denken kann, ist alles Fremd, ungewohnt und beängstigend.
Als Weißem wird einem ständig „weißer Mann“ hinterher gerufen und man wird nach allen möglichen Dingen gefragt, die man dich verschenken könnte. Sei es einen Flug nach Deutschland oder nur ein paar Euros.
Das alles passiert aber nur weil die Personen durch Vorurteile geprägt sind und diese gerne bestätigt wissen. Diese Unwissenheit macht ebenfalls eine sehr ängstliche Haltung und Reaktion aus. Man versucht es dem Gegenüber nur Recht zu machen und will, dass es ihm so gut wie möglich geht. Das sieht man z.B. daran, dass man in Afrika als Weißer einen Stuhl bekommt, auch wenn der Rest der Familie auf dem Boden sitzt. Laüidar gesagt, sie denken, wir könnten das nicht.
Erst nach einer ganzen Weile und vielen Informationsaustauschen wird diese Hürde abgebaut und man beginnt einander zu verstehen.
Bei der Diskussion kam heraus, dass es nicht nur uns Deutschen so geht sondern, dass auch die Afrikaner exakt die gleichen Probleme haben. Das verbindet uns schon ein bisschen mehr und alleine mit diesem wissen wir die nächste Begegnung mit einer Person aus einer anderen Kultur einfacher und unbeschwerter sein.
