aufgefallen: urbanfaces
Ich bin gerade über den Blog eines Freundes gestoßen - urbanfaces
Sein Blog zeigt:
- Gesichter von der Straße
- natürlich schöne Gesichter
- spannende Leute
- Charaktermenschen
- stylische Gesichter / Menschen
- Mode des Alltags
- Mode der Straße
Andreas Grimm studiert in Konstanz Kommunikationsdesign.
Es lohnt sich auf jeden Fall einmal auf seinem Blog vorbei zu schauen. Sehr interssante Bilder. Einfach Klasse.
plötzlich wird es Nacht
Kann man sich eigentlich kaum vorstellen, aber gestern geschah es dann doch. Gerade eben war nch strahlend blauber Himmer, Sonnenschein und 32 Grad. Wir laufen die Straße aus dem Rückweg zum Office entlang. Einmal kurz umgedreht und schon wird es Dunkel in unseren Rücken. Der Himmel ist pechschwarz und eine Schlechtwetterfront zieht auf. Es dauert keine 5 Minuten und es beginnt zu regnen. Nach 20 Minuten ist der ganze Spuk auch schon wieder vorbei und die Sonne scheint, als wäre nichts gewesen.
Sehr beeindruckend, wie schnell und spektakulär sich hier das Wetter ändern kann. Will war zu dieser zeit Zuhause und konnte einige tolle Bilder machen.
Botanischer Garten
Ich hab es geschafft etwas aus der Stadt heraus zu kommen und ein bisschen was von der Landschaft zu sehen. Wir fuhren am Sonntag in den botanischen Garten um uns die exotischen Pflanzen professionell erklären zu lassen, bevor wir uns selber in die Wildnis wagen.
Wir haben leider keinen gefunden, der uns etwas erklären konnte, dafür sind wir im Dschungel verloren gegangen und durften uns gegen “Killer-Mücken” verteidigen. An dieser Stelle ein Hoch auf Autan.
Fotos sind jede Menge entstanden. Ihr findet alle Bilder hier>>
bezahlte Blogger - Finnwaa
Gerade habe ich bei ibusiness gelesen, dass der SEM-Spezialist Finnwaa sein Angebot erweitert und ab jetzt bezahlte Blogeinträge im Zusammenhang mit Onlinekampagnen anbietet. Dabei werden Blogger für Artikel bezahlt, die sie zu einem bestimmten Unternehmen oder einer bestimmten Kampagne schreiben.
Für mich ist das ein ganz interesanter Ansatz, da dieses Thema einen starken Bezug zu meiner Bachelorarbeit hat, in der es darum ging “User Generated Content” (UGC) als Kommunikationskanal einzusetzen. Über meine Arbeit kann ich an dieser Stelle leider noch nicht so viel schreiben, da sie noch nicht benotet und es mir daher untersagt ist, etwas zu veröffentlichen. Ich werde das aber nachholen.
Meiner Meinung nach sind bezahlte Inhalte sehr grenzwertig einzustufen. Wenn ein sehr bekannter und glaubwürdiger Blogger über ein Thema schreibt und dafür bezahlt wird, könnte er von seiner Glaubwürdigkeit einbüßen.
“Schließlich gelten Blogger längst als Meinungsmacher - ähnlich den Journalisten.” Andreas Hörcher (Geschäftsführer von Finnwaa)
Journalisten werden in der Regel als unabhängig angesehen, sie berichten neutral und mit einem kritischen Blick. Dies wird Bloggern im Zusammenhang mit dieser Aussage ebenfalls nachgesagt. Wenn sie nun für Artikel bezahlt werden, verlieren sie diesen Status. Wie kann man daher sicher gehen, dass ein Blogger weiterhin unabhängig und kritisch berichten wird, wenn er sich für verschiedene Berichte bezahlen lässt?
Gibt es also eine Möglichkeit mit bezahlten Blogartikeln Reichweite zu schaffen, ohne dass der Blogger seine Leser vergrault und diese für einen nachfolgenden Artikel nicht mehr zur Verfügung stehen? Wann soll man dann noch erkennen können, was ernst gemeint und was gelauft ist? Wo wird das in Zukunft hinführen, wenn die Artikel eingeluaft werden können und das in Zukunft häufiger passiert? Lohnt es scih dann überhaupt noch Blogs zu lesen und werde diese dann an Bedeutung verlieren?
Ich denke es ist keine gute Alternative, Blogger für Berichet zu bezahlen. Man sollte sie eher auf ein Produkt aufmerksam machen und sie in die Kampagne einbeziehen. Sie werden dann aus ihrer Sichtweise berichten. Dies passiert glaubwürdiger und ehrlicher. Die einzige Alternative, die ich mir vorstellen könnte wäre, dass der Blogger einen bezahlten Artikel kennzeichnet und dadurch seinen Blog als Werbeplattform anbietet. Seine Beitragsfläche im Prinzip als eine Art Advertorial verkauft. Ansonsten ist es schwer, eine glaubwürdige Botschaft zu kommunizieren.
Soul Search - auch Ghana hat eine Talentshow
Es gibt sie überall, in Deutschland suchen sie den Superstar, in den USA das nächste Talent und irgendwo anders auf der Welt auch eine Peson, die etwas Besonderes kann.
Auch in Ghana sind sie nun auf den Trichter gekommen, dass man mit einer Talentshow Geld verdienen kann. Eigentlich nichts berichtenswertes außer dass diese Show von dem Unternehmen produziert wird, für das ich gerade arbeite. Ich bin in diese Show nur bedingt involviert, daher ist sie bis jetzt eher an mir vorbei gegangen.
Gestern gab man mir allerdings die bestehende Homepage userfreundlicher zu gestalten und zu optimieren. Also ein Zeitpunkt sich intensiver mit der Show auseinander zu setzen. Was ist also „Soul Search“ wirklich?
“SOUL SEARCH” is a search for an unrecorded gospel artiste for a big international career. It is a TV reality show aimed at discovering the unearthed singing talent of the youth. The programme is a nationwide search for the unrecorded gospel singer who eventually will have a recording contract with one of the leading music labels in Africa. The target is the youth aged between 18 and 30. The objective is to tap the youth’s enthusiasm to become great musical icons for the continent and also as you may have heard earlier to unearth unrecorded gospel talents.
Wie ihr in der Originalbeschreibung lesen könnt geht es um eine ganz besondere Musikform. Es werden nicht einfach nur Superstars gesucht, sondern Gospelsinger. Dazu muss man nun sagen, dass dieser Ansatz ein recht guter ist. Durch die verschiedenen Kulturen und den tiefen Glauben an Gott, haben religiöse Rituale und Gesänge einen sehr hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Die Kirche wird regelmäßig besucht und für mehrere Stunden nicht mehr verlassen, vor und nach jedem Meeting wird gebetet und Gott ist überall präsent, auch wenn es nur auf der Heckscheibe eines Autos ist.
Durch diese Verbundenheit mit der hiesigen Kultur ist die Show inhaltlich, auch wenn sie nur kopiert ist, durchaus besser, als die ganzen europäischen Kopien.
Castingshows sind leider mainstream können aber durch eine gewisse Verbundenheit zur Landestradition eine schöne Brücke zur Modernen schlagen. Man sieht hier in Ghana, dass diese Show zwar beleibet ist aber nicht vergöttert und extrem ausgeschlachtet wird wir in Deutschland. Es bewerben sich Menschen, die sich des religiösen Hintergrundes bewusst sind und damit etwas anfangen können.
Durch diese Show wird der Gospel auf eine ganz andere Art und Weise verbreitet und wahrgenommen. Durch die neuen Medien werden Personen angesprochen, die eigentlich kaum einen Zugang zur religiösen Musik haben (auch die gibt es hier) und man klärt andere Kulturen und Länder über die Bedeutung der Musik für das Land auf.
Für mich ist das eine sehr gut gelungene Mischung, die auch von anderen Castingshows aufgegriffen werden könnte.
