ART FOR EYE

Beförderung und das nach drei Wochen

Veröffentlicht in Arbeit, Ghana von Benjamin am 23. August 2008

„Hey Ben, du bekommt ab morgen zwei Schüler. Bring ihnen etwas Ordentliches bei und kümmere dich dann um andere Aufgaben“ Kurze Ansage, große Aufgabe.

Ich muss gestehen, das hat sich alles als schwieriger herausgestellt als ich Anfangs dachte. Fangen wir aber von vorne an.

Ich kam also am Mittwoch in die Redaktion mit dem Wissen, dass es meine vorerst letzte Woche mit Samstagsarbeit sein wird. Hoch motiviert, ausgeschlafen und gut gelaunt ging es dann auch an den Rechner. Das Warten auf Artikel machte überhaupt nichts und wenn es schon länger dauert kann man wenigsten die Olympischen Spiele verfolgen, die den ganzen Tag im TV laufen. Kurz später wurde mir Ben vorgestellt, der ab nun mein Schüler ist. Einer – Cedi – fehlte noch und kommt erst am Donnerstag. Auch geal, denn irgendwie scheint es ein sehr guter Tag zu werden. Es herrscht ein unbekannter Druck mit einer kleinen Spur Leichtigkeit in der Redaktion und es dauert nicht all zu lange bis die ersten 10 Seiten der Zeitung druckfertig sind. Ein Blick auf die Uhr verrät, es ist schon 9 Uhr Abends und es wird Zeit nach Hause zu gehen.

Ich bekommen einen kleinen Anflug von Hoffnung, dass die Deutsche Struktur, die ich seit zwei Wochen einzuführen versuche.

Der nächste Tag allerdings bestätigte mir das Gegenteil und ich lernte mal wieder eine ganz andere Seite der hiesigen Kultur kennen. Ghanaer diskutieren sehr gerne und lange über die unmöglichsten Themen und Begebenheiten.

Wir sind inzwischen zu dritt und die beiden „Schüler“ machen heute alles alleine. Von mir gibt es nur noch Ratschläge bzw. Unterstützung bei Fragen. Das Problem an der Sache ist, dass sie sich selber nicht wirklich einig sind, wie das Design einer Seite aussehen könnte. Und wenn sie mal angefangen haben zu diskutieren hören sie so schnell nicht wieder auf, auch wenn es nur um eine Schriftgröße von 40 oder 44 Punkt geht. In solchen Situationen könnte ich an die Decke gehen, zumal sie sich kurz vorher beschwert hatten, dass sie heute gerne pünktlich um sechs gehen wollten. Daraus wird mit so einer Arbeitseinstellung aber nichts. Dazu kommt noch, dass die Texte, die gestern schon da sein sollten, heute immer noch nicht da sind und wir das Vorhaben „fertige Zeitung“ um 10 abbrechen und drei weitere Seiten in die Druckerei bringen. Hoffentlich wird es am Freitag besser.

Mal wieder zu viel gehofft. Besser ist wohl eine Richtung die hier nicht eingeschlagen wird. Um es kurz zu machen, keine Texte, die beiden neuen Designer blicken es überhaupt nicht und lassen sich leider auch nichts sagen und ich hab einen tierischen Hunger. Samstag ist auch noch ein Tag und wir haben noch 8 Seiten vor uns.

Nun ist es also mal wieder Samstag und ich sitze in der Redaktion. Kleines Rätsel für euch, was mach ich wohl? Richtig, warten. Die beiden Jungs haben sich heute aber immerhin eingekriegt und glauben mir, was die Nutzung des Programms angeht. An dieser Stelle muss ich mal ein Danke an Gogo aussprechen, die mir vor langer langer zeit gezeigt hat, wie man das Programm richtig einsetzt. Quark XPress ist eben doch nicht ganz so einfach, wenn man es noch nie benutzt hat.

Ja, es geht voran und ich sitze immer noch hier, wir haben noch 5 Seiten und die werden einfach nicht fertig. Ich geh jetzt erst mal was Essen und dann schauen wir mal wie lange das heute noch dauert.

Es ist auf jeden Fall eine schöne Beförderung gewesen, denn ich kenne jetzt meine Aufgaben, die ich in der nächsten Woche zu erledigen habe. Es gab auch wieder etwas zu lernen, denn es ist überhaupt nicht einfach Ghanaer etwas beizubringen, von dem sie keine Ahnung haben, es aber nicht zugeben wollen. AISEC sei dank, dort hat man wenigsten die Möglichkeit solche Situationen schon vor einem eventuellen Ernstfall zu simulieren.

So viel für heute.

Das Zeitungsgeschäft in Ghana

Veröffentlicht in Arbeit, Ghana von Benjamin am 18. August 2008

Ghanaer lesen in der Regel nicht!

Diese Aussage erst einmal vorweg gestellt, will ich heute über meine derzeitige Arbeit schreiben. Ich bin gerade bei der einzigen Sonntagszeitung in Ghana und dort der Einzige, der weiss, wie man mit einem Layoutprogramm umgeht. Meine Aufgabe ist daher eher etwas langweilig und zeitaufwendig, da die Arbeitsweise der Ghanaer denen der Südamerikaner sehr ähnelt. Sie lassen sich zeit bei allem was sie machen.

Zuerst möchte ich aber ein paar Worte über den generellen Zeitungsmarkt in Ghana verlieren. Wie schon erwähnt, Ghanaer lesen für gewöhnlich gar nicht. Das macht es auch umso schwerer eine Zeitung zu verkaufen.

In diesem Land gibt es ca. 12 Zeitungen die täglich und nur eine, die wöchentlich herausgebracht werden. Die Qualität der einzelnen Zeitungen ähneln sich sehr. Lange und tiefgründige Artikel werden nur von den obersten Schichten der Gesellschaft bevorzugt. Diese bekommen sie dann aus der Amerikanischen oder Englischen Presse. Die Zielgruppe, der Manager und Politiker ist dadurch sehr schnell abgedeckt.

Der Rest möchte auf BILD-Niveau informiert werden. Kurze Artikel, grosse und bunte Bilder reichen völlig aus um das wenige Interesse zu wecken.

Dieses Problem stellt natürlich auch „Sunday World“, die Sonntagszeitung, vor die Frage wie man mehr Leser bekommt. Derzeit sind sie dabei, eine gehobenere Zielgruppe anzusprechen und die Zeitung auf diese Auszurichten. Diese Neuausrichtung bringt wiederum ein weiteres Problem mit sich, das die Arbeitsweise der Zeitung sehr gut beschreibt.

Gute Artikel sind der einzig wahre Grund, der einen dazu veranlasst, eine Zeitung zu verkaufen. Sind die Texte schlecht, leidet er Verkauf.

Newsroom Sunday World In der Redaktion sind wir gerade vor das Problem gestellt, dass die beste Autorin ihr Auslandspraktikum beendet hat und wieder nach Südafrika gegangen ist. Neben ihr gibt es noch zwei Weitere, die sich die Arbeit nun teilen müssen. Eine Aufgabe, die schlichtweg unmöglich ist, denn 35 Seiten benötigen eine ganze Menge Artikel.

Ein Lösungsansatz ist schnell gefunden und wird ebenfalls seit einer Weile erfolgreich Praktiziert. Man mimt den Chinesen. Artikel der New York Times, von BBC oder anderen englischsprachigen Newsredaktionen werden einfach kopiert und in die aktuelle Ausgabe eingebracht. So füllt sich das Blatt mit kurzen, qualitativ guten und englischen Artikeln. Das Problem der wenigen Redakteure ist gelöst.

Newsroom Sunday World Kopieren ist auch in einem anderen Bereich sehr angesagt. Bilder, ohne Bilder geht überhaupt nichts. Es gibt genau einen Fotografen, der auf allen lokalen Terminen unterwegs ist. Seine Bilder sind gut und erfüllen die technischen Voraussetzungen um gedruckt zu werden. Aber was macht man jetzt, wenn man gerne ein Bild der Olympiade drucken möchte? Ein klick und Google spuckt in der Regel das passende Bild aus. Die Qualität lässt zu wünschen übrig aber immerhin gibt es ein passendes Foto.

In Deutschland würde man jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und die Frage nach dem Copyright stellen. An so etwas wird hier bei den Fotos gar nicht gedacht. Die Artikel werden gekennzeichnet aber die Fotos komplett vernachlässigt. Es ist ja schließlich „frei“ im Internet verfügbar, warum sollte man das dann erwähnen, woher die Fotos stammen.

Man kann also sagen, die Zeitung ist zu 90 Prozent kopiert.

Ein weiteres und letztes Problem das die Zeitung mit sich bringt ist die Tatsache, dass es eine Sonntagszeitung ist. In Deutschland sollte das kein grosses Hindernis darstellen.

Hier muss man aber mehr auf die Kultur des Landes achten um zu verstehen, warum das so ist. Der Sonntag ist der heilige Tage. Jeder geht in die Kirche und verbringt den Tag mit der Familie und Freunden. Es wird sehr viel gemeinsam unternommen. Gearbeitet wird in der Regel nicht. Sonntag, ist wie es bei uns früher auch mal war, komplett nur für die Familie vorgesehen. Dadurch geht auch kaum einer auf die Strasse um etwas an den vielen Ständen einzukaufen, geschweige denn um sich über das Geschehen in der Welt zu informieren.

Ihr seht also, diese Zeitung ist kein einfaches Gut. Wir sind aber dabei alles zu optimieren und versuchen die Qualität der Inhalte zu steigern und die Distribution zu verbessern.

Darüber aber mehr in einem nächsten Bericht, wenn das Projekt weiter vorangeschritten ist.

Hier >> gibt es noch ein paar Bilder aus der Redaktion. Wie ihr seht ist dort immer etwas mehr los. Leute kommen und gehen, zwei Fernseher laufen auf voller Lautstärke und ein Radio beschallt einen den ganzen Tag. Die Stimmung ist dagegen immer super und es wird ständig gelacht, Späße gemacht und der Tag genossen.

Und wen es wirklich interessiert, wie meine Arbeit als Endprodukt aussieht, kann sich hier >> die neuste Ausgabe der “Sunday World” als PDF herunterladen.

Warum sollte man es auch anders machen, wenn Ghanaer eh nicht lesen?

Vorstellung - Indien und Fernweh

Veröffentlicht in aufgefallen von Benjamin am 15. August 2008

Heute noch mal eine kurze Mitteilung, die alle Interessieren dürfte, die an fernen Ländern interessiert sind.

Ich möchte euch Dennis vorstellen. Er ist ebenfalls AIESECer und studiert in Kiel. Vor ein paar Tagen ist er nach Kolkata in Indien aufgebrochen um dort sein Praktikum zu absolvieren. Er wird, soweit ich mich noch richtig erinnern kann, als Development Trainee arbeiten. D.h. soviel wie das, dass er bei einer NGO angestellt ist und ihnen bei der täglichen Arbeit hilft.

Bevor ich nach Ghana bin, konnte ich ein paar Tage bei ihm in Kiel wohnen. An dieser Stelle noch mal besten Dank, es war sehr lustig.

Schaut euch mal seinen Blog an, auch er wird die tollsten Sachen erleben: http://dennis-in-indien.blogspot.com/

Und nicht nur Indien steht heute auf dem Programm, sondern auch Island und alles was mit Fernweh zu tun hat.

Gunnar, einer meiner Zivikollegen von Amrum, studiert in Berlin und hegt die gleiche Sehnsucht nach dem Norden wie ich. Um diese ein bisschen zu sänftigen hat er einen netten Onlineshop ins Netz gestellt. Schaut euch einfach mal um, es lohnt sich. Wenn es euch gefällt, freut er sich natürlich über eine kleine Spende in Form einer Bestellung. Auch er ist nur ein armer Student ;)

http://schnucken.spreadshirt.net/

Was sollte man in der Universität wirklich lernen?

Veröffentlicht in Bildung von Benjamin am 12. August 2008

Ich habe gerade ein interessantes Beispiel erfahren, dass mich darüber nachdenken lässt, wie man die Deutsche Bildung Einschätzen sollte und was man Universitäten wirklich lernen müsste.

Die Unis verschreiben sich dem Ruf der Wissenschaftlichkeit. Alles wird bis auf das letzte Fünkchen ausdiskutiert und analysiert. Aber ist es wirklich so wichtig, dass man als Student, der in der Regel auf einen Arbeitsalltag vorbereitet werden soll, diese Art und Weise des Arbeitens bis zur Perfektion lernt? Ist es nicht wichtiger zu wissen, wie man das erlernte Wissen in die Praxis umsetzt?

Natürlich werden jetzt einige sagen, wir haben doch Fachhochschulen, die so etwas übernehmen, Studenten, die der Theorie nicht sonderlich zugeneigt sind, sollen doch dort studieren.

Der Aussage stimme ich auch erst einmal zu, nur muss ich auch annehmen, dass die etlichen Universitätsstudenten in Deutschland sicher nicht alle in die Wissenschaft gehen werden.

Zwei meiner Arbeitskollegen haben vor wenigen Monaten ihren Master in Marketing erfolgreich abgeschlossen und sind befinden sich in den ersten Monaten ihres Berufslebens. Derzeit sitzen wir an einem Projekt, bei dem es darum geht, eine Sonntagszeitung neu aufzubauen und durch das Medium Online zu erweitern. Unterm Strich soll die Zeitung natürlich Gewinn abwerfen und wir müssen Anzeigen verkaufen um alles finanzieren zu können.

Die Projektleitung bekam einer der Beiden und er macht seine Arbeit, gut, mit viel Motivation, Enthusiasmus und zuverlässig. Soweit so gut, nur tritt hier auch schon ein kleineres Problem auf. Er hat leider keine Ahnung, wie man ein Projekt komplett aufzieht und leitet. Für ihn steht das Projektziel im Vordergrund - Anzeigen verkaufen. Dieses Ziel verfolgt er vehement und mit neuen Ideen, die in Ghana noch nicht wirklich realisiert wurden. Es wird eine PDF-Online-Ausgabe der Zeitung geben, die Website wird aufgewertet und die Zeitung soll inhaltlich eine neue Struktur bekommen. All diese Punkte werden den heimischen Unternehmen verkauft um Anzeigen generieren zu können. Funktioniert auch ganz gut.

Jetzt kommt sein kleines Problem vom Projektmanagement wieder. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Verkaufen von Anzeigen. Nur dass das nicht alles ist, wurde bis jetzt noch nicht realisiert. Es gibt zum Einen das Problem, dass die Menschen hier kaum Zeitung lesen und zum Anderen, dass das Internet nur zum eMails versenden genutzt wird. Die Bandbreite ist einfach zu klein. Eine Zeitung und die dazugehörige Onlineausgabe produzieren sich auch nicht von alle, es braucht Designer, Redakteure, Lektoren, usw. Derzeit ist ein Grundstock an Personal vorhanden, die mit der Printausgabe aber völlig überfordert sind. Fazit: Wir brauchen mehr Personen, die für das Projekt arbeiten.

Die Distribution der PDF-Ausgabe ist ebenfalls nicht so einfach. Seine Idee, die Zeitung als Anhang in einer eMail zu verschicken ist meiner Meinung nach nicht realisierbar, da nicht jeder die Muße hat, 3 MB in 15 Minuten herunter zu laden um dann nur ein Drittel der Artikel zu lesen, die ihn auch wirklich interessieren, wo er sie doch auch an anderer Stelle bekommen kann. Hier muss ebenfalls eine neue Lösung her. Zu guter Letzt, wo bekommt man die eMail-Adressen der Kunden her?

Es ist leider nicht immer alles so einfach, wie man sich das im ersten Moment vorstellt. Auch ich hab das schon erfahren dürfen, allerdings in der Universität. Hier nun wieder zurück zum Thema

Ist es nicht vernünftig oder besser, einen praktischeren Teil in die Ausbildung an Universitäten einzuführen, um genau diese Weitsichtigkeit zu bekommen, die man im späteren Berufsleben benötigt.

Ich bin schwer dafür, denn Studenten blauäugig in die Wirtschaft zu entlassen ist für Selbige frustrierend und für das Unternehmen nicht unbedingt wirtschaftlich.

Was soll man also wirklich lernen?

Wohnungsfrage

Veröffentlicht in Ghana von Benjamin am 05. August 2008

Guten Morgen, es ist wieder Zeit für einen neuen Bericht. Heute geht es mal über meine kleine Odyssee durch die verschiedenen Zimmer, die ich bereits besucht habe.

Eigentlich schon komisch, wenn man bedenkt, dass ich erst drei Tage in Ghana bin und schon drei Nächte in unterschiedlichen Zimmern verbracht habe.

Die erste Nacht war erst mal das Sofa im MC-House angesagt - eigentlich ganz bequem und vor allem mit sehr vielen Personen besetzt.

(Das MC ist der nationale Vorstand von AIESEC in Ghana. Dieser lebt in einem Zwei-Zimmer-Haus mit insgesamt 12 Personen zusammen.)

Die folgende Nacht wurde ich dann in das Herren-Zimmer im selbigen Haus einquartiert und durfte immerhin alleine in einem Bett schlafen. Bei vier anderen Personen in dem kleinen Raum macht das den Kohl aber auch nicht fett. Die Luft ist einfach schlecht.

My Room Gestern Nacht war es dann endlich soweit, ich bekam mein eigenes Zimmer, in einem anderen Teil der Stadt. Das Haus, in dem noch jede Menge andere Personen wohnen ist allerdings von 80% Deutschen und 100% Weißen bevölkert. Es scheint mir DER Anlaufpunkt für “Foreign-People” zu sein.

Keine tolle Bleibe aber immerhin bin ich da in ganz lustiger Gesellschaft. Ich beschreibe euch mal kurz wie es mir gestern Abend nach meiner Ankunft ergangen ist.

Neben dem haus befindet sich ein Bolzplatz, wie es scheint, den ganzen Tag in Betrieb ist. Weiter nicht schlimm, wenn man mal davon absieht, dass aus zwei Lautsprechern heraus die ganze Nachbarschaft mit extrem lauter Musik beschallt wird. WIr sitzen also auf dem Balkon und schreien uns gegenseitig an

Heute morgen, nach einer erstaunlich ruhigen nacht mit viel Schlaf kam die nächste Überraschung. Gab es im MC-House immerhin noch fließendes Wasser zum duschen fehlte es in meiner neuen Bleibe ganz. Was soll man machen? Die Vermieterin sagte mir, dass es zwei Häuser weiter einen Wassertank gibt und drückt mir einen Eimer in die Hand. Also gut geht’s wohl mal wieder auf die rustikalere Art und Weise. Aber auch nicht schlecht, denn ich kann zwei Stunden später unter lauter Musik vom Fußballplatz, frisch geduscht und mit sauberen Anzug die Wohnung verlassen.