wie man warten lernt
Wie geschrieben, man weiß nie wirklich was passiert… Die Rückreise ist ein einziges Abenteuer oder auch Chaos?
Gestern war ich rechtzeitig am Flughafen um einchecken zu können, dann hieß es auf einmal, die Maschine wird voraussichtlich 2 Stunden später starten. Was soll’s, dachte ich mir, denn Verspätungen sind in diesem Land ja nichts Neues, doch als es drei Stunden später hieß der Flug würde heute gar nicht mehr gehen breitete sich große Unruhe aus.
Ebenfalls bei mir, denn die nette Dame der Fluggesellschaft spricht überhaupt kein Englisch. alles was ich noch verstanden hatte war „Hotel“ und „morgen“…. aber was sie genau damit meinte blieb mir ein großes Rätsel.
Neben mir am Schalter stand ein älteres Ehepaar das sich auf schweizer Deutsch unterhielt und so wie es aussah konnten sie beide auch recht gut panisch. Sie erzählten mir dann, dass wir erst mal in ein Hotel (übrigens ein sehr edles 5 Sterne + Hotel) gebracht werden und es morgen um die selbe Zeit weiter geht. Die Dame bat mich ebenfalls darum ihrem Mann Gesellschaft zu leisten, da er nicht mehr so gut hört und auch alleine nach Zürich fliegt. Klar Warum nicht.
Und diesen Herren möchte ich euch heute vorstellen.
Karl Weidmann – ein Name den ich schon bei meiner Ankunft in Venezuela gehört oder besser gelesen habe. Ich erinnere mich noch genau, wie wir am ersten oder zweiten Abend bei Antonio am Küchentisch saßen und er mir zwei Bildbände über eine der schönsten Regionen in Venezuela gezeigt hat. Bildbände über die „Grand Sabana“, eine Landschaft die einzigartig und schön ist, ich aber leider nicht besichtigen konnte.
Seine Frage zu den Büchern: „Sag mal, kennst du den Weidmann, der kommt glaube ich aus Deutschland“.
Karl Weidmann kommt aber nicht aus Deutschland sondern aus der Schweiz. Aus einem sehr kleinen Ort in der Nähe von Zürich.
Dort wuchs er auf und arbeitete auf dem elterlichen Feld, baute Häuser und fällte Bäume. (u.a. auch den Wald, der gerodet wurde um den Flughafen zu bauen)
Aber das war nicht sein Lebenstraum, er wollte auf Reisen gehen. Eines Tages bekam er eine Reklame in die Hände, die sagte, „Mit dem Luxusdampfer nach Venezuela“. Gesagt getan, er war dabei. Das Schiff war ein alter Frachter und der groß angekündigte Pool zwei Rettungsboote die mit Wasser gefüllt waren.
1500 Personen in einem Frachtraum, gefüllt mit Feldbetten, waren einen Monat auf See unterwegs um nach einer beschwerlichen Reise in Venezuela zu landen. Er wollte nur eine Woche bleiben und dann weiter, Südamerika erkunden. Aus dieser Woche sind inzwischen 60 Jahre geworden und er lebt immer noch hier.
Ein Mann, der in diesem Land eine Berühmtheit ist und einige Bücher über die schönsten Regionen herausgebracht hat.
Ich habe die Ehre mit ihm die lange Wartezeit bis zum nächsten Flug zu überbrücken und ein Hotelzimmer mit ihm zu teilen. Die Zeit verrinnt wie im Flug, wenn man seinen Geschichten von Erstbefahrungen verschiedener Flüsse und Urwaldabenteuern zuhören kann.
Ich denke es sieht ganz lustig aus, fast wie eine Szene aus einen Film. Ein alter Herr sitzt auf seinem Koffer in der Wartehalle und ein Junge vor ihm auf dem Boden und lässt sich Fotos zeigen und Geschichten erzählen. Die Leute schauen alle komisch, denn die Sprache die gesprochen wird ist nicht Spanisch, sondern Deutsch.
So berichtet er mir über die letzten Indianer Venezuelas. Egal bb sie im Urwald oder in den Anden wohnen, es sind echte Einheimische die noch keine europäischen Vorfahren haben und genau das Leben führen, das sie von ihren Großeltern mitbekommen haben. Heute sind sie zivilisierter und leider, wie er sagt, auch ziemlich verwestlicht. Der Tourismus hat auch vor diesen Völkern nicht halt gemacht und heute verdienen sie ihr Geld damit, Touristen den Fluß hinauf zum „Salto Angel“ zu fahren – dem höchsten Wasserfall der Welt.
Vor 20 Jahren, so erzählt er, konnte man hier noch Wochenlang den Flusslauf hinaufgehen und man hat keinen Menschen getroffen. „Als ich das letzte Mal mit meinem Faltboot zum Salto Angel gefahren bin, das war 2000, kamen mir 5 Metallboote mit Touristen entgegen. Ich wurde da schon recht komisch angeschaut“.
Er zeigte mir viele Bilder, von Orten, die heute gar nicht mehr in dieser Art und Weise vorhanden sind. Die Gletscherspalten aus denen er Bilder gemacht hat gibt es heute nicht mehr. Er sagt, „da gibt es heute nicht einmal mehr so viel Eis, dass man damit ein Glas Whisky kühlen könnte“.
Das ist traurig zu hören, denn die Stellen sehen einfach wunderschön aus.
Viele Geschichten folgten und ebenso viele Fotos. Ich könnte euch noch stundenlang davon erzählen aber ich muss jetzt los, denn in 10 Minuten kommt der Bus und bringt uns zurück zum Flughafen. Drücken wir die Daumen, dass wir heute fliegen können.
Ich habe für meinen nächsten Ausflug in dieses Land auf jeden Fall genügend Eindrücke bekommen. Für mich stehen meine nächsten Besichtigungspunkte fest und vielleicht wird ja auch was daraus.
Karl Weidmann hatte auf jeden Fall viel Glück, dieses Land so ausführlich kennen lernen zu dürfen und er kann mit Stolz sagen, dass er einer der Personen ist, die sich hier wirklich am Besten auskennen. Denn als er kam, gab es in Caracas noch keine Hochhäuser und es wurden noch ordentliche Hupen an den Autos verwendet, bis der damalige Präsident die Huperei verboten hatte. Heute wird das zwar wieder gemacht, ist aber lange nicht so populär wir damals.
Anmerkung zum Schluss:
Nichts ist’s mit dem Bus gewesen… noch mal eine Nacht länger in Caracas und dann geht’s hoffentlich morgen früh um 4 nach Portugal. Mal sehen ob’s dieses mal klappt, dafür gab’s eine historische Stadtführung ;)
und noch mal eine Anmerkung und auch wirklich der letzte Anhang zu diesem Bericht:
Ich bin in Deutschland und sitze schon wieder in der Uni. Gerade noch rechtzeitig habe ich es zum Vorlesungsbeginn nach Mittweida geschafft. Mit Verspätung ging es nach einem langen Flug in Portugal weiter und hier fuhr sogar noch ein Zug ins weit entfernte Sachsen. Mit 3 oder mehr Stunden Wartezeit auf einen extrem kalten Bahnhof irgendwo im Niemandsland war dann die Fahrt auch in den Morgenstunden vorbei und ich am Ziel meiner Reise angekommen.
Das Fazit: Ich hab in diesen paar Tagen gelernt, die Bahn hat keine schlimmen Verspätungen und aufregen bringt auch nichts. Also das Beste daraus machen, das Leben genießen und einfach mal 1 ½ Tage warten.
Abschied
Gestern war es soweit… der Tag dem ich eigentlich nicht in die Augen blicken wollte.
Aber es kommt wie es kommt… es hieß Abschied nehmen.
Aber bevor es soweit war, wurde erst noch ein mal präsentiert.
In den letzten 4 Wochen wurde jeden Mittwoch oder Donnerstag ein Meeting abgehalten, auf dem die neuen AIESECer einen Bereich von AIESEC vorstellen mussten.
Das diente dazu, um zu sehen wie motiviert und interessiert sie sind.
Ich kann sagen, jede Präsentation war von sehr hoher Qualität und alle werden Member von AIESEC. Herzlichen Glückwunsch von mir dazu.
Wie allseits bekannt halte ich nicht viel davon die Member auszuwählen… aber das ist ein Thema, das man hier nicht anschneiden muss. Jedem Land seine Sitten ;)
Es waren auf jeden Fall 4 interessante Wochen und man konnte sehen, die Neuen wollen einiges reißen und noch mehr erreichen. Ich denke Das Lokalkomitee hier steht jetzt auf sicheren Füßen und kann einer guten Zukunft entgegen blicken.
Nach der Präsentation ging es zu José David. Es wurde noch mal ordentlich gefeiert, gekocht und Spaß gehabt.
Aber dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Wie immer, traurig und mit Tränen verbunden. Vielleicht sehen wir uns irgendwann, irgendwo wieder. Aber auf jeden Fall bleiben wir in Kontakt.
Denn wie jeder weiß, AIESEC ist nicht nur zum lernen und neue Freunde finden da, es dient auch ein bisschen dem eigenen Netzwerk ;)
So viel von heute, denn gleich geht es zum Busbahnhof und das letzte Abenteuer beginnt. Die große Frage, wie ich in Caracas zum Flughafen komme ist nämlich noch nicht geklärt.
Wir werden sehen….
Kommunikation heutzutage
Ich möchte heute mal über die Wege der Kommunikation schreiben, denn die Art wie wir kommunizieren hat sich schwer verändert. Ebenso der Gebrauch der Medien die wir dafür nutzen.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass es eine zeit gab, in der wir ganz ohne Handy und anderen Dingen ausgekommen sind. Es hieß, wir treffen uns um 2 Uhr am Marktplatz und man war um 2 Uhr da. Pünktlichkeit war ein Thema, dass selbstverständlich war.
Doch durch die Entwicklung (welche sicher keine schlechte ist) des Mobiltelefons und der modernen Kommunikation haben sich diese Selbstverständlichkeiten ziemlich zurück entwickelt.
So ruft man heute doch einfach kurz durch, dass man später kommt oder plötzlich zum Geburtstag seiner Oma muss.
Wie haben wir es vor 10 Jahren geschafft uns zu verabreden ohne eine Handy zu nutzen?? Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, ich weiß nur noch, es hat funktioniert. Heute brauchen wir dazu mindestens 10 SMS und noch mehr Telefonate bis wir alle Personen zur selben Zeit am selben Ort versammelt haben.
Manchmal ein echt schlimmer Zustand.
Aber zurück zu den Wegen der Kommunikation.
Das gute, alte Festnetztelefon hat weitestgehend ausgedient. Jeder nutzt heutzutage sein Handy. Und nicht nur eins, die Meisten der Personen haben ein zweites um in wirklich alle Netze günstig zu telefonieren.
Neben den ganzen mobilen Telefonen, wird das Internet zur Hauptkommunikationszentrale. Egal ob Mobil oder Zuhause.
Skype, MSN, ICQ, XING oder das StudiVZ. All das sind Begriffe, die jeder kennt und Wege, die jeder nutzt.
Wenn ich meinen Rechner starte sind die ersten Programme, die aufgerufen werden, eMail, Skype und der Messenger. Der erste Gedanke „Mal sehen, wer online ist“. So wird jeden Tag mit den verschiedenen Menschen in diversen Teilen der Welt kommuniziert.
Über Skype telefoniere ich in alle Festnetze zu einem recht geringen Preis und zu Skype selbst umsonst. So sind auch Gespräche von Venezuela zu meiner Familie aufs Festnetz (ja, wir haben noch eins) einfach und funktionieren bestens. Verrückt ist es schon, wenn man sich mal genau überlegt, dass man eine „Telefonkonferenz“ mit Indien, Venezuela und Deutschland ohne Problem, mit einer sehr guten Qualität und sogar umsonst führen kann. Und alles ist nur ein Mausklick entfernt. In diesen Punkten liebe ich die neuen Entwicklungen des Internets.
MSN der Messengerdienst von Microsoft – Trotz eines MACs nutze auch ich diesen Dienst, da alle meine „internationalen Freunde“ diesen Dienst nutzen. Über diese Software lässt es ich einfach kommunizieren und wie vieles im Internet ist es umsonst.
Daten verschicken, telefonieren oder per Video chatten ist alles kein Problem und ich bin jedes Mal fasziniert, wen ich mit den Leuten in der Welt sprechen kann. Die Technik macht’s eben doch möglich.
Zu guter Letzt, ICQ. Das Gegenstück zu MSN aus dem Hause AOL. Trotz der Marktführerschaft 2005 kenne ich nur sehr wenige Leute die diesen Dienst nutzen. Im großen und Ganzen nur die Leute, die in Deutschland wohnen. Die Funktionen sind die gleichen wie bei MSN und eigentlich sollte ein Messenger ausreichen.
Man stelle sich mal vor, für jeden Messenger ein eigenes Programm, ein neuer Nutzername und ein neues Passwort. Da verliert man dich leicht den Überblick. Zum Glück gibt es Software, die dieses Problem beheben. Zumindest im Messenger-Bereich. Für den Apple Adium und den Windowsrechner Trillian. Diese Programme vereinen alle Messengertypen in sich und man kann mit allen Personen sprechen ohne ständig die Software zu wechseln. Eine gute und sehr nützliche Entwicklung.
Da fragt man sich doch, warum nutzt man Skype, wenn man mit MSN auch umsonst telefonieren kann. Ich kann da nur sagen, Skype hat noch viel mehr nützliche Funktionen, die ich hier nicht aufgezählt habe, die ihr aber hier nachlesen könnt. Mein erster und bester Grund nicht von Skype wegzugehen ist, die Qualität bei einem Telefonat ist hervorragend und weit besser als bei den anderen Messengern.
Aber nicht nur Messenger sind in die Kommunikation integriert, ebenfalls Community-Plattformen wie StudiVZ und XING.
Jeder kennt sie, jeder nutzt sie.
XING (frueher openBC) – das Businessnetzwerk aus Hamburg. Wer einen Job sucht oder eine wichtige Person aus der Wirtschaft, meistens wird er hier fündig. XING ist das Kontaktnetzwerk der Wirtschaft, zumindest in Deutschland.
Ebenso das StudiVZ oder das amerikanische Gegenstück facebook. Der Unterschied hier findet man Studenten, Schüler und Personen, die eine große Affinität zu den neuen Medien haben.
Wenn ich also jemanden suche, bzw. ihm eine Nachricht schreiben soll, nutze ich anstatt der herkömmlichen eMail eine der Plattformen um sie zu erreichen. Und diese Plattformen werden meist regelmäßiger gecheckt als das eigene eMail-Programm.
Fassen wir also noch mal zusammen:
Heute wird nicht mehr nur per Telefon oder Brief (was war das noch mal?) kommuniziert. Die meisten Personen nutzen mehrere Messengersysteme und die diversen Online-Communitys. die Wege der Kommunikation sind vielfältig und man ist theoretisch immer und überall erreichbar.
Das hat zur Folge, dass Termine nicht immer eingehalten werden, man kommt zu spät oder gar nicht und es ist nicht immer einfach einen Termin zu finden, an dem alle Zeit haben. Und das Trotz dessen, dass man eigentlich die ganze Zeit miteinander sprechen kann.
Und all das macht es einen natürlich auch schwer nicht erreichbar zu sein. Ausreden gibt es kaum noch. Will man mal wirklich nicht erreichbar sein, sollte man alles ausschalten oder sich in die abgeschiedenen Berge begeben, wo man garantiert keinen Empfang hat.
welche Strände sind schöner?
Auch ich habe ihn gesehen – den legendären karibischen Strand.
Es hat eine Ewigkeit gedauert aber schließlich und endlich hat es doch funktioniert.
Fangen wir mal von vorne an.
Das Ganze begann mit einer Unterhaltung über die Unterschiede der Strände in Venzuela (ein Land, das immerhin Anschluss ans Karibische-Meer hat) und denen in Deutschland. Welche sind schöner, größer und haben den feineren Sand. Die Wassertemperatur wurde hierbei natürlich außer Betracht gelassen.
Ich beruhte auf meiner Meinung, dass die Strände hier nicht sonderlich viel schöner sind, als die an der Nordsee. Das stieß erst mal auf große Überraschung und eine heftige Diskussion begann. Diese Endete schließlich damit, dass wir beschlossen noch einmal zum Strand zu fahren und dieses Mal auf eine kleine, vorgelagerte Insel.
Gesagt, geplant. - Aber wenn die Leute hier anfangen etwas zu planen, geht es mit 100%iger Sicherheit schief oder funktioniert gar nicht. Übrigens, das Gespräch fand vor 3 Wochen statt.
Der Tag war klar, ein Samstag sollte es sein und wenn wir zwei Zelte bekommen bleiben wir sogar über Nacht.
Während der Woche hieß es dann erst mal eine Auto finden, dass uns da hinbringt. Das war eine eher leichte Aufgabe. Eine Auto war gefunden und eigentlich stand dem Ausflug nichts mehr im Weg.
Na ja, so weit dachte ich zumindest. Der erste rief an, ich kann nicht, ich muss lernen, hab am Samstag einen Test. Mhhh. Einer weniger, schade aber geht immer noch. Die Nächste schickte eine Mail. „he, ich kann nicht, muss zu einem Geburtstag“… Ihr könnt euch sicher vorstellen wie das Ganze dann weiter geht…..
Am Schluss waren wir nur noch drei und der Ganze Trip, der immerhin 4,5 Stunden Autofahrt (für eine Strecke) beinhaltet wurde zu teuer für uns.
Die Entscheidung fiel, wir machen es nächste Woche.
Auch hier das selbe Spiel. Alles steht und nach und nach sagen wieder alle Leute ab. Es bleiben aber die gleichen drei übrig.
Ok, einen Versuch geben wir dem Ganzen noch, denn es ist schließlich mein letztes Wochenende und ich will noch mal einen richtigen Strand sehen.
Gesagt getan, wir sind wieder fünf Personen und haben ein Auto, dass uns für einen Tag zum Strand bringen soll. Da fällt den Jungs von AIESEC ein, dass genau an diesem Freitag, an dem wir fahren wollen, ein grandioses Konzert in Barquisimeto ist und wir ja den Rest von AIESEC Venezuela einladen können. Das wird also geplant und findet auch statt. Was mir aber erst einem Tag vorm Strand gesagt wird… Ich soll doch hier bleiben, denn die anderen AIESECer wollen mit mir reden, sie kommen schließlich auch wegen mir.
Mist, ich sehe den Strand schon wieder in weite Ferne rücken.
Nach dem der Autobesitzer 12 Stunden vorher auch abgesagt hat wird es rabenschwarz.
„Strand ade, die in Deutschland sind eben dich schöner.“
Die Nacht von Donnerstag auf Freitag. Gegen 2 Uhr klingelt das Handy: „Hey Ben, we have a car and you can come with us. Everything is ready. There is guy who will pick you up at 5.30“
Wow, meine Verwunderung war dann dich recht groß, dass dieser Anruf kam. Anscheinen sind wir doch genügend, haben ein Auto und ich kann fahren.
5.30 Uhr und es geht tatsächlich los, dieses Mal sogar auf die Minute pünktlich. 30 Minuten nach Abfahrt erhalten wir einen Anruf von einem Vater, der uns sein Auto zur Verfügung stellt, da er es heute nicht braucht. Mist, hätten wir uns die 300.000 Bolivares auch sparen können.
Aber was lernt man daraus:
Plane in Venezuela nie etwas über 3 Tage hinaus. Da funktioniert sowieso nicht richtig. Spontan geht hier immer alles noch am Besten.
Und ja, die Strände sind schöner!
Filmtrip - der Web2.0-Film
Heute mal wieder ein paar News aus der Medienlandschaft. Beim Lesen meiner diversen Blog-Abos habe ich folgenden Beitrag bei Martin Oetting gefunden:
„“Diesen Sommer haben wir die erste interaktive Live-Spielfilmproduktion (wahrscheinlich der Welt) gestartet. Du kannst jeden Tag bei der Entstehung eines Roadmovies, von der Idee bis zur Premiere, mit dabei seinund durch dein Feedback und deine Entscheidungen Teil dieser Produktion werden. Wir berichten unter www.filmtrip.de in einem Tagebuch, mit Videobeiträgen von der Produktion und einem Audio-Podcast direkt von den Dreharbeiten.
In den ersten Monaten wurden die zwei Hauptdarsteller Matthias Dietrich (Verliebt in Berlin) und Martin Kaps von über 8.000 Besuchern online gewählt und wir haben das Drehbuch über die Webseite diskutiert.Noch die nächsten drei Wochen befindet sich ein vier-köpfiges Drehteam mit den beiden Schauspielern auf dem Roadtrip nach Spanien. Das Ziel ist ein 90-minütiger Spielfilm namens “Mitfahrgelegenheit”, der Anfang nächsten Jahres in die Kinos kommen soll. Doch genau dazu brauchen wir eure Unterstützung. Wir möchten den Filmverleihern zeigen, wie groß das Interesse an dem Film ist, schon vor der Fertigstellung. Bisher wurden knapp 1.000 Kommentare abgegeben und 44.000 Menschen haben unsere Seite besucht
Doch wir wollen mehr. Die Filmverleiher dürfen nicht um unsere Produktion herum kommen, was wir nur gemeinsam mit euch schaffen. Als kleinen Anreiz verlosen wir unter allen Kommentatoren bis zum 24. Juni ein TV-fähiges Handy mit einer TV-Flatrate im Wert von ca. 500€. Zum Einstieg in dieses Spielfilmprojekt, halten wir für euch bei Sevenload diese Videozusammenfassung bereit. Aller zwei Tage werdet ihr dort online eine neue Folge sehen. Sevenload unterstützt unser Projekt als Special.
Der Filmtrip ist zunächst ein rein studentisches Projekt, was zwei Studienfreunde gemeinsam mit mir seit letzten Oktober planen und auch privat finanzieren. Gemeinsam sind wir die Produzenten und ich kümmere mich neben der gesamten grafischen Umsetzung um das Marketing und die PR. So laufen wir seit heute als erstes interaktives Projekt bei ProSiebenSat1 Mobile neben Sendungen wie Harald Schmidt und der Tagesschau.
Mein größer Traum ist es, euch bald in einem Kino zur Premiere empfangen zu dürfen. Doch bis dahin ist es noch einer langer Weg … www.filmtrip.de
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und eure Zeit, vielleicht sieht man sich bald wieder.”
Ich war begeistert und habe mir natürlich sofort die Website www.filmtrip.de angesehen. Und sage und schreibe über eine Stunde auf der Seite gestöbert, bis ich alle Hintergrundberichte gelesen und gesehen hatte.
Grandioses Projekt und ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass es funktioniert.
Durch mein Studium, habe ich inzwischen ebenfalls den Einblick in die Nutzungsverhalten der Deutschen bezüglich des Internets erhalten können und ich kann sagen, das Internet zum mitmachen nimmt immer mehr zu und wird ebenso anerkannt und genutzt.
Der Film ist eine höchst innovative Idee und etwas ganz besonderes.
Um die Zuschauer an einen Film zu binden und sie schon vorher Kinostart dafür zu begeistern, ist es super, sie schon beim Entstehungsprozess teilhaben zu lassen. Viele Filmfans fiebern dem Erscheinen einer DVD entgegen um endlich das ersehnte Hintergrundmaterial in Form des „making of..“ zu bekommen. Bei Filmtrip kann man aber noch mehr. Man bekommt nicht nur die Hintergrundstories zum Dreh, sondern kann auch selber interaktiv mitbestimmen, was geschehen soll.
Eine Neue Idee, mit der man Erfolg haben kann.
Als kleinen Vorgeschmack hier schon mal der Trailer.
Weitere Filmberichte gibt es Videoform bei Sevenload.
Also weitersagen!!!
