ART FOR EYE

impossible is nothing

Veröffentlicht in Marketing von Benjamin am 29. August 2007

„Impossible is nothing“ der Slogan von Adidas ist sicher in der ganzen Welt bekannt.
jetzt hat das Modeunternehmen eine neue Kamoagne gestartet, die, wie ich finde sehr gut ist und Aufmerksamkeit erregt. (vor allem die TV Spots)

Die Kampagne erzählt die Lebens- und Leidensgeschichte verschiedener berühmter Sportler. Ein emotionaler und kreativ sehr schöner Spot über den Weg vom Krankenbett zum großen Erfolg.

Die Botschaft „Impossible is nothing“ ist auf jeden Fall klar. Ebenfalls kann man erkennen, dass mit diesem Spot evtl. gezeigt wird, „auch du kannst es schaffen!“

Schöne weltweite Kampagne.



und hier der Kommentar auf youtube:

„Impossible Is Nothing - adidas launches a new campaign focusing on athlete stories. The twist, adidas are focusing on personal challenges the athletes have overcome in their rise to fame. From David Beckham to Lionel Messi, Gilbert Arenas to Yelena Isinbayeva, each athelete tells their unique story through personal artwork. Here are some exclusive trailers of the upcoming campaign.“

Taking Responsibility Seminar

Veröffentlicht in AIESEC, Venezuela von Benjamin am 28. August 2007
Das Wochenende war mal wieder sehr ereignisreich. Am Donnerstag hieß es, ok, lass uns morgen nach Caracas fahren, wir haben ne Konferenz.

Ich dachte mir, super, nun lernst du auch mal ein paar andere AIESECer kennen.

Taking responsibility Seminar Caracas 2007 Für alle die nicht bei AIESEC sind, hier eine kurze Beschreibung einer AIESEC Konferenz. Alle Anderen dürfen diesen Bereich überspringen.
Auf einer Konferenz wohnt man in der Regel drei oder mehr Tage mit vielen AIESECern aus verschiedenen Lokal Komitees zusammen. Die Konferenzen haben ein bestimmtes Hauptthema, das in Workshops behandelt wird. So verbringt man also ein ganzes Wochenende mit Personen, die man kaum kennt und bespricht ein Thema, lernt wie man präsentiert oder ein Team führt. In Deutschland sind diese Workshops meist in kleine Gruppen unterteilt und finden nicht mit allen zusammen statt. In den Abendstunden wird dann ausgiebig gefeiert und man hat dich Chance sich besser kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Das schöne dabei ist, dass man das Ganze Wochenende mit den selben Personen verbringt und auch zusammen wohnt. Dadurch wird der Kontakt untereinander intensiver.
So viel zu einer Konferenz in Deutschland.

Im Vorfeld der Konferenz hier bekam ich schon des öfteren mit, dass kein genauer Termin, keine geeignete Location gefunden wurde und das Programm stand auch noch nicht so wirklich fest. Daher war es für mich umso überraschender zu hören, dass es dieses Wochenende so weit sein sollte. Hier passiert eben doch einiges recht spontan :)

Wir sind also Freitag nach Caracas gefahren, da der hiesige Präsident teil des Organisationskomitees (OC) war. Die Arbeit, die er zu erledigen hatte war um es mal nicht zu übertreiben: NICHTS. Wir saßen den ganzen Freitag in einen Büro rum und schliefen, denn es war kein Geld da, mit dem man die Besorgungen hätte machen können.
Spannender Tag.

Taking responsibility Seminar Caracas 2007 Samstag. Nach dem ich enttäuscht feststellen musste, dass wir nicht alle zusammen wohnen werden, sondern irgendwo über Caracas verteilt in den Wohnungen der AIESECer, begann die Konferenz 2 Stunden später als geplant. Wie gesagt, hier passiert alles etwas langsamer und spontaner.
Noch eine kleine Enttäuschung, die Konferenz ist komplett in Spanisch. „OK, Sorry, I’m out!“ Mein Standardsatz neben „What?“ während dieses Wochenendes.
Dass ein nicht spanisch sprechender AIESECer auftaucht, damit hat eben keiner gerechnet.
Lustig ist, dass auch kaum einer Englisch spricht bzw. es versteht obwohl hier alle Fernsehfilme auf Englisch sind. (Fernseh schauen ist ein großes Hobby in diesem Land)

Der erste Tag war dann aber doch gar nicht so schlecht wie ich anfangs dachte. Es gab ein paar Personen, die mir gerne alles übersetzten, was ich wissen wollte und durch die Unterstützung der Powerpoint, bekam ich die Hauptpunkte der Diskussion mit.
Gruppenarbeit, wie man sie aus Deutschland kennt, werden hier kaum gemacht. Alles findet im Plenum statt und nur ein kleiner Teil war eine Gruppenaufgabe. Es wird extrem viel diskutiert. (das ist das weit verbreitetste Hobby in Venezuela)
Inzwischen kannte ich dann auch ein paar andere AIESECer und während des Essens wurde mir auf eine Frage in Deutsch geantwortet. Ich brauchte eine ganze Weile um zu realisieren, dass das meine Muttersprache war. Aber geantwortet habe ich dann dich auf Englisch. Es ist gar nicht so einfach, wenn man die ganze Zeit Englisch spricht, plötzlich wieder ins Deutsche zu wechseln. Es dauerte erst mal 5 Minuten bis ich die Worte wieder fand. Das ist auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.

Taking responsibility Seminar Caracas 2007 Die Party am Abend fand in der Wohnung eines AIESECers statt. Es wurde, wie hier so üblich, viel getanzt und jede Menge diskutiert. Eine nette Party, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte und mal wieder das aufstehen schwer machte. Letztendlich funktionierte es aber und wir die Konferenz wurde erfolgreich zu Ende gebracht.

Auch ich durfte an diesem Tag meinen Beitrag zur allgemeinen Diskussion geben. Ganz spontan hieß es, erzähl mal bitte alles über AIESEC in Deutschland und was ihr so in eurem Lokal Komitee macht. Und zu meinem erstaunen verstand mich auch jeder. Irgendwie sprechen doch alle Englisch, nur traut sich kaum einer in Englisch zu sprechen. Das kommt mir irgendwie bekannt vor.

Eine super Konferenz. Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut wird. In diesen tagen habe ich eine Menge netter Menschen kennen gelernt und das Bett, dass ich in meiner letzten Nacht hier in Caracas brauche ist auch schon gesichert ;)

Marketing - auf die richtige Art?!?

Veröffentlicht in Medien, Venezuela von Benjamin am 24. August 2007

Heute saß ich mal wieder beim Frühstück vor dem Fernseher und sah mir die Nachrichten an. Ein Top aktuelles Thema hier ist das Erdbeben in Peru. Da meine Gastfamilie aus Peru kommt, sind diese News natürlich sehr interessant. Zwischen den ganzen Katastrophenbildern sah ich allerdings etwas sehr interessantes.
Die Regierung von Venezuela schickt hunderte Essenspakete nach Peru um der Bevölkerung zu helfen. Das ist natürlich kein schlechter Gedanke und eine notwendige Geste, allerdings sind alle Produkte mit dem Gesicht und dem Schriftzuge der Regierung Chavez bedruckt.

Die Idee, Lebensmittel als Werbefläche zu nutzen ist nicht neu und auch schon oft genutzt worden. Der Hintergrund, wie mir dann berichtet wurde, ist allerdings in diesem Fall ein Anderer.
Die Regierung bedruckte diese Wahren as Werbemittel vor der Wahl und gibt sie nun an das Unglück geplagte Peru um dem Nachbarland zu zeigen: „Venezuela ist der Größte und hilft Anderen. So unterstützt uns und gebt uns eure Zustimmung.“

Eine ziemlich harte Methode um in einem Krisenland Werbung für sich zu machen. Die Bevölkerung hier ist da nicht so Glücklich drüber.

Ein weiteres Beispiel, von dem mir berichtet wurde, spielt sich in den ärmeren Regionen des Landes ab.
In den Bergen, wo auch ich in der letzten Woche war (siehe hier), gibt es nur sehr selten Schulen. Diese Schulen werden hauptsächlich von der Kirche betrieben und betreut. So bekommen die Kinder dort ein Frühstück und ein Mittagessen.
Nach dem Machtwechsle der Regierung hat diese die Schulen unter ihre Fittiche genommen. Zu Beginn dieser zeit wurde immer noch vor dem Essen zu Gott gebetet und ihm für das Selbige gedankt. Allerdings mussten die Kinder dabei die Augen schließen. Als sie sie wieder öffneten, war das Essen weg und ihnen wurde erklärt, Gott gibt uns kein Essen. Also lasst uns noch mal beten und der Regierung danken. Als sie wieder die Augen öffnen, haben sie auch einen Teller mit Essen vor sich.

Sehr harte Methoden, um die ganz kleinen für sich zu gewinnen.

Das Ganze wollten sie in einer anderen Form auch an den Universitäten probieren, das ist aber nicht so ganz geglückt.

Eine Regierung sollte meiner Meinung nach mit etwas humaneren und freundlicheren Methoden Werbung für sich machen

Job Watchr

Veröffentlicht in aufgefallen von Benjamin am 24. August 2007

Andreas Dittes hat eine sehr simple aber gute Idee umgesetzt, in der er der Web2.0 Branche ein bisschen unter die Arme greifen möchte.

Einen Job in dieser Branche zu finden, ist nicht so ganz einfach, da diese Aufgaben meist in schon bestehende Positionen integriert sind. Alleinige Stellen für diesen Bereich sind noch recht rar.
Dafür gibt es immer mehr neue StartUp-Unternehmen, die sich in diesem Bereich etablieren wollen. Das Problem ist, keiner kennt sie.

Um genau diesem Problem vorzubeugen hat Andreas eine Website eingerichtet, die sich „Job Watchr“ nennt.
Auf dieser Seite können StartUp-Unternehmen ihr Angebot präsentieren und ebenso Firmen ihr Stellenportfolio.

Das Schöne an der Seite ist, sie ist einfach, übersichtlich und völlig KOSTENLOS.

Wer also noch eine Job sucht oder ein interessantes Angebot zu machen hat, schaut dich einfach mal vorbei.
Die URL: http://job.watchr.de
Was Andreas selbst über das Portal schreibt könnt ihr hier lesen.

Welcome Party

Veröffentlicht in AIESEC, Venezuela von Benjamin am 22. August 2007
Nun sind wir zwei.

Vergangene Woche kam Noémie aus Frankreich. Sie ist die zweite Person aus Europa, die hier im Lokal Komitee helfen wird.

Und aus diesem Anlass gab es eine große Willkommensparty für sie und mich.

welcome party Die Pflicht muss auf so einer Party natürlich zuerst erfüllt werden und wir durften unsere Länder ausführlich vorstellen. Was interessant war, nach der Präsentation wurde mir öfters gesagt, die Venezuelaner hätten sich Europa und Deutschland ganz anders vorgestellt. Für sie ist Deutschland ein Land ohne Probleme, in dem alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist. Dieses Bild konnte ich aber nicht so ganz unterstützen. Interessant ist Deutschland für sie immer noch und sie sind ganz scharf drauf, das Land zu besuchen und die ganzen verschiedenen Menschen kennen zu lernen.
Die Party begann dann mit einem großen internationalen Essen. Französische Küche vertreten durch „Kish Loréne“, Deutsche Küche mit „schwäbischen Kartoffelsalat und Bouletten“ und natürlich viele einheimische Gerichte.
welcome party Das Fest danach ist schwer zu beschreiben. Ich kann nicht genau sagen, was alles vorgefallen ist. Auf jeden Fall waren es sehr viele Personen und alle wollten mit Noémie und mir sprechen.
Es wurde viel getanzt (Salsa, Merengue und Reggeaton) und lange nicht so viel getrunken wie in Deutschland.
Es sit schwer zu beschreiben aber ich hatte auf jeden Fall viel Spaß und es war eine sehr lange nacht. Wer mehr wissen will, sollte mir eine Mail schreiben, dann kann ich das Ganze etwas detaillierter beantworten, denn es gibt doch ein paar Sachen, die man nicht einfach so in einem Blog beschreiben kann. Dazu braucht man einen etwas längeren Text :)