ART FOR EYE

wie bekomme ich einen Firmentermin

Veröffentlicht in AIESEC, Venezuela von Benjamin am 25. Juli 2007

Fuer jeden AIESECer ist es immer wieder ein schoenes Gefuehl, einen Termin in einer Firma zu bekommen und dieser den Verein und das Praktikantenprogramm vorzustellen.

Auch fuer mich ist es einErfolg, wenn es heisst: “Kommen Sie doch am 12. Maerz um 16:00 Uhr zu uns ins Buero und wir reden ueber alles”

Eine meiner ersten Aufgaben hier ist es, neue Stellen fuer auslaendische Studenten zu bekommen. Nach einer lange Recheche in den AIESEC Datenbanken hatten wir eine Liste mit potentiellen Firmen zusammen.

Da man hier die meisten Firmen nur sehr schwer per Telefon erreicht sind wir erst einmal persoenlich vorbeigefahren um die richtigen Ansprechpartner herausfinden und deren Nummern zu erfragen.

Auch das Internet ist hier nicht so weitlaeuffig verbreitet wie in Europa.  Zu meiner Ueberraschung wurden wir meistens direkt zum Personalmanager durchgewunken und konnten direkt mit ihm sprechen oder bekamen einen Termin in der selben Woche.

Am Ende des Tages hatten wir so 5 Termine und zwei abgeschlossene Gespraeche hinter uns. Eine beachtliche Zahl, wenn man die Warterei aus Deutschland kennt.

Ich vermute mal, dass es daran liegt, dass die Venezuelaner sehr gerne reden und sich auch sehr gerne mit Menschen unterhalten, die nicht aus diesem Land sind. Da war ich als Deutscher wohl doch eine groessere Hilfe als ich dacht. Auch wenn Luis staendig ueberstzen musste, den ich spreche kein Spanish und die Menschen hier nur sehr selten Englisch :)

auf zum Strand… nur einfach ist das nicht

Veröffentlicht in Venezuela von Benjamin am 21. Juli 2007

Kaum in Venezuela angekommen, steht auch schon ein mittelgrosses Abenteuer an. Naja man sollte denken es ist eher ein leichtes Unterfangen, wenn es heisst “wir fahren morgen an den Strand, willst du mit?”

Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht, dass man hier einfach mal so, mehr als sechs Stunden zum Strand faehrt um sich bei einer doch recht hohen Aussentemperatur im karibischen Meer abzukuehlen.

Aber fangen wir von vorne an:

the way to the beach “I´ll pick you up at 6.30″ Ein Satz, den ich auch mit meinen noch nicht allzu fluessigem Englisch richtig deuten kann. Nur hatte ich bis dahin den “easy way of life” der Venezuelaner nicht bedacht.
Es ging schliesslich um acht Uhr los.

Eine lange Fahrt ueber etwas ungewohnte Autobahnen aber dafuer umso reizvollere Landchaften nahm seinen Lauf. Ueber den Verkehr und seine ganz bestimmten Eigenschaften werde ich an einer anderen Stelle etwas ausfuehrlicher berichten, wenn ich die passenden Fotos parat habe. Das wuerde hier zu weit fuehren.

Jedenfalls sind wir nun schon 5 Stunden unterwegs und kommen dem kuehlenden Nass etwas naeher, da beginnt die grosse “challenge” mit einem riesen Sandhuegel auf dem Highway.
Was nun, erst einmal abwarten und schauen was die Anderen machen.
Da hier fast jeder einen Gelaendewagen faehrt einfach anlauf nehmen und den Huegel erklimmen. Alles klar, wir hinterher und es funktioniert auch alles super. Der Highway ist frei und die Fahrt geht weiter.

carebean beach Ich denke mir allerdings nur, “Mensch, das haettest mal fotografieren sollen, das glaubt dir ja sonst keiner”.
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber noch nicht, dass ich noch drei mal die Chance haben werde, dies in aller Ausfuehrlichkeit zu tun.

Als wir im Zielort ankommen, fragen wir uns, warum wurde uns geraten den Higway zu nehmen, der sich gerade im Bau befindet, schneller war der nicht wirklich. Aber egal, wir hatten unseren Spass und koennen nun die Karibiksonne und ein 23 Grad warmes Meer geniessen.

Sonst gibt es keine weiteren Vorkommnisse von dieser Fahrt zu melden, ausser dass der Tag mit vielen neuen Menschen sehr lustig und beeindruckend war.

Ein paar Bilder vom ganzen Tripp gibts bei Luis im Blog, meine Folgen die naechsten Tage.

auf nach Venezuela

Veröffentlicht in AIESEC, Venezuela von Benjamin am 19. Juli 2007

Heute geht es los.
ich werde um 6.45 Uhr ab Frankfurt nach Venezuela aufbrechen. Dort stehen zwei Monate Abenteur, Erfahrungen, Praktikum und Spaß bei AIESEC in Barquisimeto an.

farewell in hambrug

Zu diesem Praktikum kam es eher kurzfristig und spontan. Ich wusste noch nicht genau wie und wo ich meine Sommersemesterferien verbringen sollte, da entschloss ich mich für ein CEED bei AIESEC zu bewerben. (Ein CEED ist ein interkulturelles Austauschprogramm bei anderen AIESEC Lokalkomitees weltweit)
Nach vielen Bewerbungsgesprächen und eMails gab es endlich aus Venezuela eine Zusage.

Die Herausforderung beginnt, denn ich spreche kein Wort Spanish und Englisch wird dort kaum gesprochen. Wir werden sehen, wie es sich ergeben wird.
Via skype habe ich bereits ein paar Broken lernen dürfen und der Rest wird sich ergeben, wenn ich direkt damit konfrontiert werde.

Wie gesagt, ich bin bereits am Frankfurter Flughafen und warte auf mein Ticket, dass es endlich losgehen kann. Das wurde mir unglücklicherweise ein paar Wochen vor Abflug aus dem Briefkasten entwendet. So ein Pech muss man haben, da kann der Rest ja nur super werden ;)

Ich werde hier in der nächsten Zeit einiges über meinen Aufenthalt in Südamerika berichten.

Als Medienstudent werde ich über meine Aufgaben, die ich dort zu bewältigen habe, ebenfalls genau berichten. Ich denke es wird ganz interessant, Öffentlichkeitsarbeit in einem Staat zu leisten, in dem alles streng kontrolliert wird.

Fortsetzung folgt….

Burmariders

Veröffentlicht in aufgefallen von Benjamin am 17. Juli 2007

Bei Gesprächen über die Zeit nach dem Studium, sind wir auf folgende Seite gestoßen: www.burmariders.com

Das ist eine Seite des Vereins “Helfen ohne Grenzen e.V.” der Stuttgarter Agentur “weitclick GmbH” und dem Filmteam “Max & Bert“. Sie begleiten eine Gruppe Radfahrer, die durch die unzugängliche Landschafts Burma reisen umd dort Flüchtlingslager zu besuchen und Aufklärungsarbeit zu leisten.
Sie wollen den Menschen helfen, das Ehlend in ihrem Land zu ertragen, zu verbessern oder einen Ausweg zu finden.

Das Projekt ist auf eine ganz besondere Art und Weise interessant, da es im Web crossmedial aufbereitet wird.

Die Fahrer berichten Live aus dem Dschungel von täglichen Ereignissen. Darüber hinaus informiert die Seite über die politische und soziale Lage in Burma. Die Menschen und deren Nöte werden ausführlich beleuchtet.

Die Videos, die von Max & Bert gemacht werden, sind tagesaktuell online und berichten sehr emotional von den Geschehnissen im Krisenland.

Spender können auf der Seite virtuell an der Radtour teilnehmen, in dem sie sich mit ihrem Spendenbetrag auf die Onlinestrecke begeben.

Eine sehr gelunge Seite, die für Aufsehen sorgt und das Projekt ideal Unterstützt. Ein Blick ist es alle mal wert und eine Spende ebenso ;)